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Ab jetzt befahrbar: Neue Soestebrücke am Krankenhaus feierlich eröffnet

Die Stadt erhofft sich eine Entlastung der Kreuzung am Kaufland-Markt. Allererste Überlegungen, die Mühlenstraße weiter zu erschließen, habe es bereits 1992 gegeben, sagte Bürgermeister Varnhorn.

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Nach 18 Monaten Bauzeit: Bürgermeister Neidhard Varnhorn (3. von links) und sein Vorgänger Wolfgang Wiese (5. von links) haben die Brücke gemeinsam eröffnet. Dabei waren auch Vertreter des Landkreises (links) und der beteiligten Baufirmen (rechts). Foto: Niemeyer

Nach 18 Monaten Bauzeit: Bürgermeister Neidhard Varnhorn (3. von links) und sein Vorgänger Wolfgang Wiese (5. von links) haben die Brücke gemeinsam eröffnet. Dabei waren auch Vertreter des Landkreises (links) und der beteiligten Baufirmen (rechts). Foto: Niemeyer

Die Stadt Cloppenburg hat am Freitag feierlich die neue Soestebrücke am Krankenhaus eröffnet. "Erfolge haben viele Väter", sagte Bürgermeister Neidhard Varnhorn (CDU) und bedankte sich bei den beteiligten Baufirmen, den Vertretern des Landkreises sowie seinem Vorgänger Wolfgang Wiese (CDU). Die neue Brücke führt von der Straße "Am Krankenhaus" über die Soeste zur Bürgermeister-Heukamp-Straße. Die Stadt erhofft sich so eine Entlastung der Kreuzung am Kaufland-Markt, teilt sie mit. Zudem ermögliche das Bauwerk die hintere Erschließung der Mühlenstraße.

Der Bau dauerte 18 Monate und kostete 2.350.000 Euro. Er umfasste unter anderem den Bau der Brücke sowie eine Angleichung der umliegenden Grundstücke. Sie mussten um bis zu 70 Zentimeter erhöht werden, weil es Höhenunterschiede gab. Bei der Brücke handelt es sich um eine Stahlbetonbrücke mit Cortenstahlgeländer und LED-Beleuchtung. Die gepflasterte Straße auf der Brücke ist 10,5 Meter breit, 6 Meter davon sind für den Auto- und Lkw-Verkehr bestimmt.

Mit der konkreten Planung der Baumaßnahmen hatte die Stadt 2013 im Rahmen des Projekts "Carrè Cloppenburg" begonnen. In einem zweiten Bauabschnitt soll die Straße "Am Krankenhaus" besser an die Osterstraße angebunden werden, so die Stadt.

Erste Überlegungen bereits 1992

Allererste Überlegungen, wie die Mühlenstraße weiter erschlossen werden kann, habe es bereits 1992 gegeben, sagte Varnhorn in einer kurzen Rede im Rahmen der Eröffnung. Das zeige, wie lange so ein Prozess währen könne. Er bedankte sich auch bei den Anliegern, die den Bau zum Teil leidvoll mitverfolgt hätten, weil es auch eine Einschränkung für sie bedeutet habe. Weiter blickte Varnhorn auf die Sanierung der Mühlenstraße. Hier seien die Beschlüsse gefasst, die Hausanschlüsse würden bereits verlegt und die Erdarbeiten könnten bald starten.

Unter anderem soll die Mühlenstraße an den "Look" der Langen Straße angepasst werden, indem etwa die gleichen Pflastersteine verwendet werden. Auch die Anlieger werden sich an den Sanierungskosten in Höhe von derzeit geschätzten 3 Millionen Euro beteiligen müssen. Letztlich wolle man die Innenstadt attraktiver gestalten und so die Aufenthaltsqualität steigern, sagte Varnhorn am Freitag.

Foto: NiemeyerFoto: Niemeyer

Die Neugestaltung der Straße geschieht im Rahmen der Sanierung des Gebiets rund um die Mühlenstraße. Hierbei rechnet die Stadt mit Gesamtkosten in Höhe von aktuell 20 Millionen Euro. So soll auch der Parkplatz an der Bürgermeister-Heukamp-Straße komplett neugestaltet werden. Dort soll zum Beispiel ein neues Mobilitätszentrum für 5,9 Millionen Euro entstehen. Nicht nur Stellplätze für Pkw sind in dem Zentrum geplant, sondern auch weitere Angebote, wie eine Fahrradstation, die Nutzung von Carsharing und Ladestationen für E-Bikes und E-Autos, so die Stadt. Das Gebäude soll an der Fassade sowie auf dem Dach begrünt werden. Zudem will die Stadt den Antoniusplatz neu gestalten.

Mit Soestepark will Stadt zu Umweltschutz beitragen

In seiner Rede sprach Varnhorn auch den neuen Soestepark und die Grünflächen an, die an der Bürgermeister-Heukamp-Straße entstehen sollen. "Damit leisten wir einen wertvollen Beitrag für den Umweltschutz", so Varnhorn. Die Stadt plant, das Umfeld der Soeste zu einem sozialen Begegnungs- und Erlebnisort zu machen und mit der Umgestaltung zur klimagerechten Stadtentwicklung beizutragen. Weiter sprach Varnhorn davon, mögliche Altlasten unter dem bestehenden Parkplatz zu entfernen.

Letztlich komme die Stadt Cloppenburg ihrem Ziel näher, die Innenstadt für die Zukunft zu gestalten, teilt die Verwaltung mit.

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