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7-Tage-Inzidenzen in den Kreisen Vechta und Cloppenburg steigen weiter

Das RKI hat seine Zahlen aktualisiert. Die Werte im Oldenburger Münsterland liegen nur knapp unter der Marke von 1000. Die bundesweite Inzidenz liegt am Samstag bei 772,7.

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Foto: dpa/Berg

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Die 7-Tage-Inzidenzen für das Oldenburger Münsterland sind am Samstag noch einmal gestiegen. Das geht aus aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

Laut RKI-Berechnung liegt der Wert im Landkreis Cloppenburg am Samstag bei 954,1 (Vortag 869,5). Die aktuelle Berechnung basiert auf 1647 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen.

Auch im Landkreis Vechta steigt der Wert weiter. Das RKI meldet am Samstag eine Inzidenz von 901,2. Am Vortag lag der Wert noch bei 716,8. Die aktuelle Berechnung des RKI basiert auf 1295 neuen Coronafällen in den letzten sieben Tagen.

Die Corona-Lage in Niedersachsen:

Die Behörden verzeichnen am Samstag auch niedersachsenweit weiter steigende Zahlen. Dem Robert Koch-Institut zufolge lag der landesweite Inzidenzwert am Sonnabend bei 621,1 – so viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner hatten sich innerhalb der vergangenen sieben Tagen neu infiziert. Am Vortag lag der Wert bei 571,2. 10.461 Menschen infizierten sich neu mit dem Coronavirus. Acht Menschen starben an oder mit Covid-19.

Die Stadt Delmenhorst blieb laut Landesgesundheitsamt Spitzenreiter bei den niedersächsischen Infektionszahlen mit einer 7-Tage-Inzidenz von 1529,0. Die Stadt Salzgitter folgt mit einem Wert von 1159,8 und der Landkreis Harburg mit 1115,9.

Zentraler Indikator zur Bewertung der Lage im Land ist die Hospitalisierungsinzidenz. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner neu in die Kliniken aufgenommen wurden. Dieser Wert stieg von 6,1 am Vortag auf 6,3. Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten stagnierte bei 4,9 Prozent. Bis einschließlich 2. Februar gilt landesweit die Warnstufe 3.

Die bundesweite Corona-Lage:

Das Robert Koch-Institut hat einen deutlichen Anstieg der bundesweiten 7-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 772,7 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 706,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 497,1 (Vormonat: 289,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 135.461 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 78.022 Ansteckungen.

Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter zunehmend am Limit sind.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 179 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 235 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.596.007 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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