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7-Tage-Inzidenzen im Oldenburger Münsterland unterschreiten 300er-Marke

Weil die Hospitalisierung wieder den Grenzwert überschritten hat, bleibt's in den Kreisen Cloppenburg und Vechta bei Warnstufe 2. Die Grafiken zeigen, wie sich die vierte Welle bislang ausgewirkt hat.

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Die 7-Tage-Inzidenzen in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta sind am Freitag weiter gesunken und liegen jetzt beide unterhalb der 300er-Marke. Das zeigen die am Morgen veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Institutes.

Demnach liegt die Cloppenburger 7-Tage-Inzidenz jetzt bei 282,2 und damit erstmals seit dem 19. November wieder unterhalb von 300. Die aktuelle Berechnung des RKI basiert auf 488 Coronafällen in den letzten sieben Tagen. Das Cloppenburger Gesundheitsamt hat am Donnerstag 52 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet - das ist ein Tiefstwert seit dem 15. Oktober. Ein Blick auf die Langzeit-Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz zeigt, wie stark sich die vierte Welle im Landkreis Cloppenburg entwickelt hat und nun aktuell rückläufig ist. Gleichwohl: Mit dem Wert von 282,2 wird für Cloppenburg der zweithöchste Wert in ganz Niedersachsen gemeldet - hinter Salzgitter (329,3).

Auch die Vechtaer 7-Tage-Inzidenz ist weiter rückläufig. Das RKI meldet am Freitagmorgen einen Wert von 279,1. Hier ist die 300er-Marke dauerhaft am 23. November überschritten worden. Die aktuell gemeldete Inzidenz für Vechta ist derzeit der dritthöchste Wert in Niedersachsen und basiert auf 401 neuen Coronafällen in den letzten sieben Tagen. Das Vechtaer Gesundheitsamt hat am Donnerstag 58 neue positive Testergebnisse gemeldet. Auch im Landkreis Vechta hat sich mit Blick auf die Langezeit-Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz die vierte Welle mit Höchstwerten bemerkbar gemacht.

Mit Veröffentlichung der neuen Zahlen aus Hannover steht derweil fest: Es bleibt erst einmal bei Warnstufe 2 in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta. Grund dafür ist die Leitindikator "Hospitalisierung", der auf den Daten der Krankenhäuser in Niedersachsen basiert.  Nachdem dieser Leitwert zuletzt an mehreren Tagen unterhalb der Grenze für Warnstufe 2 gelegen hat, ist er am Freitag wieder überschritten worden. Aus Hannover wird ein Wert von 6,1 gemeldet (Vortag: 5,9). Damit ist der Fünftagesabschnitt nicht gegeben und die Aufhebung von Warnstufe 2 nicht möglich. Erst wenn dieser Leitwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterhalb des jeweiligen Grenzwertes bleibt, kann eine Warnstufe aufgehoben werden.

Der zweite landesweite Indikator ist die Intensivbettenquote. Der Messwert, der den Anteil von Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in Niedersachsen abbildet, liegt aktuell bei 10,6 (Vortag: 10,7) und damit bereits seit einigen Tagen ebenfalls im Bereich von Warnstufe 2.

Mit Blick auf die lokalen 7-Tage-Inzidenzen liegen die Kreise Cloppenburg und Vechta weiterhin im Bereich von Warnstufe 3. Hier liegt der Grenzwert bei 200. Das ist in 17 weiteren Landkreisen und kreisfreien Städten in Niedersachsen aktuell der Fall. Die Warnstufe 3 muss allerdings erst dann ausgelöst werden, wenn auch die Hospitalisierung den entsprechenden Schwellenwert überschreitet. Der liegt laut derzeitigen Vorgaben bei 9.

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