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7-Tage-Inzidenzen im Oldenburger Münsterland steigen deutlich an

Die Inzidenzwerte in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta sind am Freitag sprunghaft angestiegen. Das zeigen die Daten vom Robert-Koch-Institut, das nun den Beginn einer 4. Welle sieht.

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Symbolfoto: dpa

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Wie bereits am Donnerstag mit Veröffentlichung der neuesten Coronazahlen zu erwarten war, sind die vom Robert-Koch-Institut (RKI) berechneten -Tage-Inzidenzen in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta am Freitag sprunghaft angestiegen. Wie bereits berichtet, haben die beiden Gesundheitsämter in ihren jüngsten Berichten 33 Neuinfektionen gemeldet (Cloppenburg 21, Vechta 12).

Die Corona-Daten für den Landkreis Cloppenburg: Das Robert Koch-Institut gibt am Freitagmorgen für den Landkreis Cloppenburg eine 7-Tage-Inzidenz von 28,7 an. Am Vortag lag der Wert bei 18,7. Die Berechnungen basieren auf 49 laborbestätigten Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen (Vortag: 32). 

Die Corona-Daten für den Landkreis Vechta: Noch deutlicher ist die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Vechta am Freitag angesteigen. Das RKI meldet einen Wert von 25,9 - am Vortag lag er noch bei 13,3. Die Berechnungen des Berliner Instituts basieren auf 37 laborbestätigten Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen (Vortag: 19). 

Die Corona-Daten für Niedersachsen: Die 7-Tage-Inzidenz für das Land Niedersachsen ist am Freitag weiter angestiegen. Das RKI hat einen Wert von 35,5 ermittelt (Vortag: 31,5). Die Berechnungen basieren auf 2834 Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen. Das Land liegt damit deutlich unter dem bundesweiten Wert von 48,8.

Die 7-Tage-Inzidenzen in den Nachbarlandkreisen: In fast allen Nachbarlandkreisen des Oldenburger Münsterlandes liegen die 7-Tage-Inzidenzen am Freitag sogar deutlich höher als in Cloppenburg und Vechta. einzige Ausnahme ist der Landkreis Leer mit 17,6.

  • Landkreis Oldenburg: 32,9
  • Landkreis Osnabrück: 38,8
  • Landkreis Diepholz: 33,6
  • Landkreis Emsland: 36,7
  • Landkreis Leer: 17,6
  • Landkreis Ammerland: 38,4

Experten des RKI sehen den Beginn der 4. Welle

Nach Einschätzung des  RKI hat in Deutschland die vierte Welle der Corona-Pandemie begonnen. Der Anteil der positiven Proben unter den PCR-Tests in Laboren sei binnen einer Woche bis Mitte August von vier auf sechs Prozent gestiegen, heißt es im jüngsten Wochenbericht des Instituts. Grundlage ist rund eine halbe Million Tests aus fast 200 Laboren.

Von Infektionen betroffen seien vor allem jüngere Menschen. „Damit zeigt sich nun deutlich der Beginn der vierten Welle, die insbesondere durch Infektionen innerhalb der jungen erwachsenen Bevölkerung an Fahrt aufnimmt“, heißt es im jüngsten Bericht. Angesteckt hat sich ein Teil der Betroffenen auch in Urlaubsländern, zum Beispiel auf dem Balkan, in der Türkei oder in Spanien.

Das RKI schätzt eine Gefährdung für die Gesundheit der noch nicht oder erst einmal geimpften Bundesbürger insgesamt weiterhin als hoch ein. Für vollständig Geimpfte stufen die Forscher sie als moderat ein. Bereits seit Anfang Juli komme es hierzulande wieder zu einem Anstieg der Inzidenz vor allem in den Altersgruppen der 10- bis 49-Jährigen, heißt es in der Analyse. I

Ein ähnlicher Anstieg der Infektionen in der jüngeren Bevölkerung sei auch schon im Sommer 2020 zu beobachten gewesen, heißt es im Bericht. Allerdings erst fünf Wochen später, also Ende September oder Anfang Oktober. In diesem Sommer dominiert bisher die ansteckendere Delta-Variante - inzwischen zu 99 Prozent.Gleichwohl: Im Sommer 2020 gab es noch keinen Impfschutz. Nach aktuellem Stand sind rund 48,4 Millionen Bundesbürger vollständig geimpft

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