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7-Tage-Inzidenz sackt in Vechta ab und schießt in Cloppenburg nach oben

Seit Mittwoch gilt im Oldenburger Münsterland die Corona-Warnstufe 2. In Vechta ist die Aktion "Booster vor dem Blockbuster" gestartet. Wir sind bei der Premiere dabei gewesen (mit Video).

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Dr. Sven Meyer hat in der Vechtaer Schauburg den Kinobesuchern den "Booster vor dem Blockbuster" angeboten. Foto: Duzat

Dr. Sven Meyer hat in der Vechtaer Schauburg den Kinobesuchern den "Booster vor dem Blockbuster" angeboten. Foto: Duzat

Seit Mittwoch gilt in den Landkreisen Cloppenburg die Warnstufe 2 – und damit einhergehend die 2G-Plus-Regel. Welche Regeln jetzt gelten, finden Sie hier. 

Derweil ist in Vechta die Aktion "Booster vor dem Blockbuster" in der Schauburg gestartet. Wir sind am Dienstagabend dabei gewesen. Kinobesucher können sich noch am Freitag (3. Dezember) vor dem Film ihre Auffrischungsimpfung abholen. Ab 18.30 Uhr wird Dr. Sven Meyer im Kino allen interessierten Besuchern die Booster-Impfung mit Moderna verabreichen. Hierfür muss man mindestens 30 Jahre alt sein. Impf- und Personalausweis sind mitzubringen. Interessierte sollten vorher eine Mail an info@schauburg-cineworld.de schicken, damit vorab die nötigen Unterlagen zugeschickt werden können. 

Ein Blick auf die aktuellen Zahlen: Die 7-Tage-Inzidenzen haben sich im Vergleich zu Dienstag deutlich verändert – allerdings in verschiedene Richtungen: Der Inzidenzwert im Landkreis Cloppenburg ist am Mittwoch deutlich gestiegen – auf nunmehr 475,0 (Vortag: 436,2). So hoch wie jetzt lag die 7-Tage-Inzidenz noch nie in der Pandemie. Gleichzeitig ist es auch der mit Abstand höchste Wert in ganz Niedersachsen – vor Salzgitter mit 398,6. Das Cloppenburger Gesundheitsamt hat am Dienstagnachmittag 178 neue Coronafälle gemeldet.

Im Landkreis Vechta ist die 7-Tage-Inzidenz hingegen deutlich gesunken. Mit aktuell 322,9 (Vortag: 380,7) ist es aber immer noch der vierthöchste Wert in Niedersachsen. Das Vechtaer Gesundheitsamt hat am Dienstag mit 65 neuen Coronafällen verhältnismäßig wenig neue Fälle gemeldet. Gleichzeitig warnt man im Kreishaus, dass es noch zu früh sei, um von einer Trendwende in dieser vierten Welle zu sprechen.

Der Leitindikator „Hospitalisierung“, der auf den Daten aller Krankenhäuser in Niedersachsen basiert, liegt am Mittwoch weiterhin oberhalb des Grenzwertes von 6 für Warnstufe 2 – ist aber gesunken. Laut aktuellen Angaben liegt der Wert bei 7,3 (Vortag: 7,6). 

Gleichzeitig ist die landesweite Intensivbettenquote weiter gestiegen. Der Indikator, der den Anteil von Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in Niedersachsen abbildet, liegt am Mittwoch bei 9,9 Prozent (Vortag: 9,7 Prozent). Damit liegt dieser Messwert für das Warnstufen-System nur noch ganz knapp unter dem Schwellenwert für Warnstufe 2 an. Dieser liegt bei 10 Prozent.

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