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7-Tage-Inzidenz: Beide Landkreise liegen weiter deutlich über 50

Wie für die meisten Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen meldet das Robert-Koch-Institut am Montagmorgen auch in Cloppenburg und Vechta Inzidenzwerte über dem Grenzwert.

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Symbolfoto: dpa

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Die 7-Tage-Inzidenzen im Oldenburger Münsterland haben sich im Vergleich zum Sonntag nicht verändert. Das zeigen die am Montagmorgen veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI).

Demnach liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Cloppenburg unverändert bei 73,6 (basierend auf 127 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen). Für den Landkreis Vechta meldet das RKI am Montag weiterhin einen Wert von 66,1 (basierend auf 95 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen). Stagnierende Werte an Montagen sind mittlerweile üblich, weil seit dem Ende der 3. Welle an Wochenenden kaum getestet und auch gemeldet wird. Neue Coronazahlen aus den beiden Gesundheitsämtern werden wieder im Laufe des Montagnachmittages erwartet.

Niedersachsenweit liegen mittlerweile die meisten Landkreise und kreisfreien Städte über dem 50er-Grenzwert. Wenn dieser an 5 aufeinanderfolgenden überschritten wird, gilt die 3G-Regel. Wie bereits berichtet, ist dies seit vergangener Woche auch in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta der Fall. Lediglich 12 Landkreise und kreisfreie Städte in Niedersachsen haben aktuell eine 7-Tage-Inzidenz unter 50.

In 6 Landkreisen und kreisfreien Städten liegt die 7-Tage-Inzidenz mittlerweile sogar über 100. Besonders hoch ist sie in Salzgitter – hier meldet das RKI am Montag einen Wert von 178,1. Dennoch gilt aktuell in Niedersachsen für keinen einzigen Landkreis die Warnstufe 1 – denn die beiden landesweiten Indikatoren liegen unterhalb der Grenzwerte. Die "Inzidenz Niedersachsen" (berechnet durch die Bettenbelegung auf den Covid-Stationen in den Krankenhäusern) liegt mit Stand von Sonntag bei 3,7 - der Grenzwert für Warnstufe 1 liegt bei 6.

Die prozentuale Belegung der Intensivbetten wird mit Stand von Sonntag mit 4,4 Prozent angegeben - der Grenzwert liegt bei 5 Prozent. Hier könnte der Grenzwert also am ehesten erreicht werden. Sollte dies der Fall sein, ist eine landesweite Voraussetzung für die erste Warnstufe gegeben. Zusätzlich spielen die lokalen 7-Tage-Inzidenzen eine Rolle: Sollte ein Landkreis den dann herabgesetzten 35er-Grenzwert an 5 aufeinanderfolgenden überschritten haben, gilt dort Warnstufe 1 mit der 3G-Regel.

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