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66 Schülerinnen machen Abitur an der Liebfrauenschule in Vechta

Verabschiedet wurde der erste Jahrgang, der nach dem Schulträgerwechsel im Jahr 2013 gestartet war. Aus den jungen Schülerinnen von einst sind "mutige Frauen" geworden.

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Insgesamt acht Schülerinnen der Liebfrauenschule (Bild) wurden für sehr gute Abiturleistungen in einzelnen Fächern ausgezeichnet. Foto: Berg

Insgesamt acht Schülerinnen der Liebfrauenschule (Bild) wurden für sehr gute Abiturleistungen in einzelnen Fächern ausgezeichnet. Foto: Berg

Der Abiturjahrgang 2022 am Gymnasium Liebfrauenschule in Vechta war und ist ein ganz besonderer. Das wurde bei der Entlassungsfeier in der großen Turnhalle weit mehr als einmal deutlich.

Es war der erste Jahrgang, der 2013 nach dem Schulträgerwechsel von der Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau zur neuen Liebfrauenschule Vechta gGmbH startete. Es ist der Jahrgang mit dem zweitbesten Notendurchschnitt (2,24) in der 163-jährigen Geschichte.

Und nicht zuletzt ist es eine Altersstufe, die „in den vergangenen zweieinhalb Jahren eine schwierige Zeit“ durchmachen musste, wie Jahrgangssprecherin Theresa Freese die Corona-Pandemie inklusive Homeschooling und geteilten Klassen zusammenfasste. Den Schülerinnen sei „eine der intensivsten Zeiten genommen worden“, fügte sie an. Ebenso deutlich drückte sich Elternvertreter Uwe Haring aus: „Unsere Töchter haben die volle Wucht der Pandemie abbekommen.“

„Ihr könnt stolz sein auf das, was ihr geleistet habt. Jede von Euch ist eine ganz besondere Person.“Hans Funken, Leiter der Liebfrauenschule Vechta

Kleinkriegen lassen haben sich die 66 Abiturientinnen von Covid-19 allerdings ganz und gar nicht. Beleg dafür ist nicht nur der gute Notendurchschnitt. „Ihr könnt stolz sein auf das, was ihr geleistet habt. Jede von Euch ist eine ganz besondere Person“, rief Schulleiter Hans Funken ihnen in seiner Begrüßungsrede zu.

Grundsätzlicher wurde die stellvertretende Schulleiterin Mechthild Hellbernd. In dieser entbehrungsreichen Zeit, die im Zeichen tiefgreifender Veränderungen stehe, würden „Hoffnung, Zuversicht und Handlungsmöglichkeiten“ benötigt. Als Schlüsseleigenschaften auf dem Weg von der „Komfortzone Schule“ und dem „Hotel Mama“ in die Zukunft nannte sie Mut, Kreativität, Lernbereitschaft, Verantwortung und Selbstliebe („kein Egoismus“). Hellbernd: „Die Welt braucht emotionale Intelligenz ... Ihr habt das in euch. Werdet, was Ihr schon seid: mutige Frauen.“

11 Schülerinnen haben Abitur-Note von 1,5 und besser

Dazu zählen etwa jene Schülerinnen, die für sehr gute Abiturleistungen in einzelnen Fächern ausgezeichnet wurden. Als da wären: Marie Koehlen (Mathematik und Chemie), Merle Sadelfeld (Physik und Chemie), Lücea Wedermann (Mathematik), Mila Klüsener, Xenia Janzen (beide Physik), Kaja Rapp (Chemie), Janine Sieverding (Evangelische Religion) und Hanna Suchan (Deutsch).

Ebenfalls ausgezeichnet wurden die jahrgangsbesten Abiturientinnen. Sie haben eine Abi-Note von 1,5 oder besser. Dazu gehören auch hier Marie Koehlen, Merle Sadelfeld, Janine Sieverding, Hanna Suchan und Lücea Wedermann. Hinzu kommen Rabea Bohmann, Ina Fortmann, Ines Gieske, Caroline Jansen, Kristin Migowski und Kristin Willenborg.

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