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60 Jahre: Ganz Altenoythe brennt für seinen Verein

Der Sportverein aus dem Nordkreis feiert seinen runden Geburtstag mit zahlreichen Gästen. Den Besuchern wurde das kernsanierte Vereinsheim sowie der Bau des Mehrzweckraums vorgestellt.

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Die geladenen Gäste werfen dem SVA zum 60. Geburtstag Fußbälle zu: Sigi Lammers (von links), Stefan Brinker, Manfred Südbeck, Johann Wimberg, Herbert Rolfes, Johannes Hardenberg, Markus Pape, Marcel Lübbers-Siemer, Franz-Josef Herbers, Raimund Oltmanns und Sven Stratmann. Foto: M. Passmann

Die geladenen Gäste werfen dem SVA zum 60. Geburtstag Fußbälle zu: Sigi Lammers (von links), Stefan Brinker, Manfred Südbeck, Johann Wimberg, Herbert Rolfes, Johannes Hardenberg, Markus Pape, Marcel Lübbers-Siemer, Franz-Josef Herbers, Raimund Oltmanns und Sven Stratmann. Foto: M. Passmann

Vor 60 Jahren fing alles an. Über 60 Sportfreunde waren 1961 erschienen, um die Weichen für den Sportverein Altenoythe zu stellen. Mittlerweile registriert der Verein rund 830 Mitglieder. Den runden Geburtstag feierte der Verein am Wochenende mit einem "Tag der offenen Tür". Dabei wurden den Gästen auch das kernsanierte Vereinsheim sowie der Bau des Mehrzweckraumes vorgestellt.

Viele Mitglieder, Vertreter der örtlichen Vereine – angefangen vom Schützenverein bis hin zum Heimatverein –, Abordnungen der benachbarten Sportvereine sowie Landrat Johann Wimberg, Bürgermeister Sven Stratmann und Vertreter des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) im Kreis Cloppenburg sowie des Kreissportbundes waren gekommen, um mit dem SVA auf der Zuschauertribüne der Sportplatzanlage Hohefeld das Jubiläum zu feiern.

"Jedes einzelne Mitglied, aber auch Generationen haben bisher den SVA geprägt. Die 60-jährige Geschichte ist aber auch die Geschichte eines Vereins im Wissen um die Bedeutung des Sports für die intakte Dorfgemeinschaft", betonte Vorsitzender Johannes Hardenberg in seinen Begrüßungsworten. "Die Altenoyther Vereine insgesamt arbeiten und halten zusammen. Daraus ergibt sich ein starkes Altenoythe. Die Vereine sind ein Teil von Altenoythe", so der Vorsitzende.

Etwa 700.000 Euro wurden beim SV Altenoythe verbaut

Ohne die Übernahme von Verantwortung funktioniere kein Vereinswesen. Hier hob Hardenberg 3 Personen besonders hervor. Den langjährigen Vorsitzenden, Herz und Seele des Vereins, Werner "Stacki" Cloppenburg, Ehrenmitglied Karl Schwienhorst und Norbert Kamps.

Hardenberg ging auch auf die Investitionen der vergangenen Jahre ein – unter anderem den Bau der Zuschauertribüne mit 250 Sitzplätzen, das kernsanierte Vereinsheim sowie den Bau des Mehrzweckraumes. Rund 700.000 Euro wurden verbaut. Finanziert durch Zuschüsse, aber auch mit Eigenmitteln von 100.000 Euro. Besonders Stolz war Hardenberg hier auf die Unterstützung der Altenoyther Bevölkerung. Rund 50.000 Euro wurden gespendet. Den Rest hatte der Verein über Jahre angespart.

"Hier brennt nicht nur der Vorstand, sondern der ganze Ort Altenoythe für den Jubiläumsverein. Ich bin baff, was der SVA aus dem Geld gemacht hat. Hut ab."Johann Wimberg, Landrat

"Wir stehen sportlich und finanziell auf gesunden Beinen. Dabei hatten wir mit Corona eine schwierige Zeit zu überstehen. Es gab kaum Einnahmen und die Kosten liefen weiter. Doch wir haben das gemeistert", zeigte sich der SVA-Vorsitzende auch für die weitere Zukunft zuversichtlich.

"Hier brennt nicht nur der Vorstand, sondern der ganze Ort Altenoythe für den Jubiläumsverein. Ich bin baff, was der SVA aus dem Geld gemacht hat. Hut ab", beglückwünschte Landrat Johann Wimberg zum Jubiläum. Dem SVA sei es in der Geschichte stets gelungen, die Menschen vor Ort und die Mitglieder immer wieder neu zu motivieren, um sich in den ehrenamtlichen Dienst zu stellen – egal ob als Spieler, Vorstand, Betreuer oder in freiwilligen Arbeitsstunden. Der Sportverein habe immer seine "Bernemanns, Schwienhorsts, Maggas, Stackys und Hardys gehabt, um nur einige beispielhaft zu nennen", so Bürgermeister Sven Stratmann. "Macht alle gemeinsam so weiter!"

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