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5. Gebets-"Marathon" in Garrel: Gläubige beten 24 Stunden

Am 25. und 26. März stehen die Türen der Garreler Pfarrkirche wieder 24 Stunden für eine persönliche Zeit mit Gott offen.

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Fünfter Gebetsmarathon: Paul Horst (von links), Rudolf und Andrea Göken, Günter und Ina Hinxlage sowie Andrea und Laurenz Hinxlage freuen sich auf die Aktion. Es fehlt: Heiko Tapken.   Foto: Hoff

Fünfter Gebetsmarathon: Paul Horst (von links), Rudolf und Andrea Göken, Günter und Ina Hinxlage sowie Andrea und Laurenz Hinxlage freuen sich auf die Aktion. Es fehlt: Heiko Tapken.   Foto: Hoff

Ob Musik, Meditation, Tanz, Lesung, Stille, Gesang oder Rosenkranz: In der Garreler Pfarrkirche St. Peter und Paul ist am 25. und 26. März wieder nahezu alles möglich. Bereits zum 5. Mal findet dann das 24-Stunden-Gebet statt. Der Startschuss fiel 2017. Vor 2 Jahren musste die Aktion aufgrund des ersten Corona-Lockdowns kurzfristig abgesagt werden. Umso glücklicher sind die Organisatoren, dass sie das eintägige Gebet trotz anhaltender Pandemie stattfinden lassen können. "Den Menschen wird eine besondere Chance gegeben, eine persönliche Zeit mit Gott zu verbringen. Gerade in der Fastenzeit ist das wichtig", sagt Pastor Paul Horst, der dankbar für das Team ist, das den Gebets-Marathon Jahr für Jahr ausrichtet. "Es ist schön, dass solche Aktionen aus der Mitte heraus in die Hand genommen werden." 

Unter dem Motto "24 Stunden für den Herrn" geht es am 25. März (Freitag) um 18 Uhr in der Kirche mit der Aussetzung des Allerheiligsten los. Die Aktion endet am 26. März (Samstag) um 17 Uhr mit der Heiligen Messe. Dazwischen können Interessierte in halbstündigen Zeitfenstern im Gotteshaus beten. Dafür muss man sich in eine Anmeldeliste eintragen, die während der Öffnungszeiten des Pfarrbüros dort und sonst in der „Alten Kirche“ ausliegt. Auch eine telefonische Anmeldung über das Pfarrbüro ist möglich. 

Die einzelnen Andachten können frei gestaltet werden

Das Organisationsteam, bestehend aus Ina und Günter Hinxlage, Andrea und Rudolf Göken, Maria und Laurenz Hinxlage sowie Heiko Tapken, lädt Gruppen, Vereine, Familien, aber auch Einzelpersonen dazu ein, sich zu beteiligen. Man kann die Zeit in der Kirche so verbringen, wie man möchte. Die einzelnen Andachten können frei gestaltet werden, sogar moderne Pop-Musik darf gespielt werden. "Vielleicht verspüren viele in dieser Zeit das Bedürfnis, die Zeiten für eine Friedensandacht für die Ukraine zu nutzen", gibt Paul Horst zu bedenken. Auch wenn man selber nicht aktiv wird, kann man kommen und gehen, wann man will und sich einfach dazusetzen. Das Orga-Team wird allerdings auch einige Gestaltungsmöglichkeiten auslegen, die dann bei Bedarf genutzt werden können. 

Laurenz Hinxlage wirbt für die Zeiten in der Nacht: "Die Atmosphäre ist dann so einzigartig. Ich kann es nur jedem ans Herz legen." Er selber entscheide sich auch immer bewusst für ein Zeitfenster nach Mitternacht. Der Kirchenraum wird sich während der 24 Stunden in einem besonderen Licht präsentieren, auch von außen wird das Gotteshaus dank Hubert Bley in bunten Farben erstrahlen. Die Osterkerze wird die ganz Zeit brennen, zudem wird vor dem Altar wieder ein Sandbett mit einem Lichtermeer aus Kerzen aufgebaut. "Jeder, der das Bedürfnis hat, eine Kerze anzuzünden, darf das Lichtermeer erweitern", sagt Günter Hinxlage. 

Für die Gestaltung des Gottesdienstes wird ein Projektchor gegründet

Die Nachfrage nach den einzelnen Zeiten ist groß: Einzelne Familien, Privatpersonen, Kindergärten, die Erstkommunionkinder, die Messdiener, das Seniorenzentrum, die Kreativwerkstatt oder auch die Kolpingsfamilie hätten sich bereits nach den Einheiten erkundigt.

Besonderes Highlight: Am 25. März (Freitag) trifft sich im Rahmen der Gebetsandachten von 19.30 bis 20.30 Uhr ein Projektchor, der an dem Abend erstmalig und einmalig probt, um dann am 26. März (Samstag) den Gottesdienst mitzugestalten. "Wir möchten betonen, dass jeder mitmachen kann, jeder ist willkommen", sagt Günter Hinxlage. 

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