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44-Jähriger stirbt bei schwerem Unfall in Emstek

Bei einem Zusammenstoß werden ein Mann getötet und 3 Personen verletzt. Darunter sind eine junge Frau und ihr Kleinkind. (Update 21.30 Uhr)

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Frontal zusammengestoßen: Für den Fahrer des roten Opel Astra kam jede Hilfe zu spät. Er starb am Unfallort. Foto: Kaiser

Frontal zusammengestoßen: Für den Fahrer des roten Opel Astra kam jede Hilfe zu spät. Er starb am Unfallort. Foto: Kaiser

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Emstek ist am frühen Montagabend ein 44-jähriger Mann aus Emstek ums Leben gekommen. Sein 30-jähriger Beifahrer schwebt in Lebensgefahr. Eine 34-jährige Frau aus Cappeln erlitt schwere, ihr dreijähriges Kind leichte Verletzungen. Die Frau und der 30-Jährige wurden mit Hubschraubern in Kliniken geflogen.

Der Unfall ereignete sich gegen 17.20 Uhr auf der Alten Bundesstraße kurz vor dem Ortseingang von Emstek. Wie die Polizei mitteilt, befuhr der 44-Jährige mit seinem Opel Astra die Alte Bundesstraße in Richtung Emstek. In einer langgezogenen Rechtskurve kurz von dem Ortseingang geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf regennasser Fahrbahn auf die Gegenspur. Dort stieß der Opel frontal mit dem Skoda Superb der Frau aus Cappeln zusammen. Mit im Auto saß ihr Kind.

Ein Großaufgebot an Helfern war am Unfallort. Foto: KaiserEin Großaufgebot an Helfern war am Unfallort. Foto: Kaiser

Bei dem Zusammenprall wurden beide Fahrer eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Der 30-jährige Beifahrer im Opel und die Fahrerin des Skoda erlitten schwere Verletzungen, das Kind leichte. Alle vier Unfallopfer wurden von den Besatzungen von vier Rettungsfahrzeugen versorgt. Für den Fahrer des Opels gab es jedoch keine Rettung. Er starb noch an der Unfallstelle.

Ein Großaufgebot an Helfern und Fahrzeugen war an der Unfallstelle im Einsatz. Dazu zählten neben zwei Notärzten und Sanitätern fünf Feuerwehrfahrzeuge mit 25 Einsatzkräften aus Emstek sowie vier Feuerwehrfahrzeuge mit 15 Kräften aus Cloppenburg und zwei Rettungshubschrauber. Ein dritter Hubschrauber wurde alarmiert, aber wieder abbestellt. Außerdem im Einsatz waren Polizisten sowie ein Kriseninterventionsteam, das sich um zum Unfallort geeilte Angehörige kümmerte.

Die Alte Bundesstraße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 20.000 Euro.

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