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400 Päckchen gehen auf die Reise

Die Johanniter aus Garrel haben für die Aktion „Weihnachtstrucker“ Spenden gesammelt. Die Pakete werden an Bedürftige in Deutschland oder Südosteuropa verteilt.

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Spenden für Bedürftige: Marcel Gitner, Arjiwan Almurad und Ahlam Assad Alias (von links) von der Oberschule Pingel Anton packen noch die letzten Lebensmittel in die Kartons.   Foto: Faske

Spenden für Bedürftige: Marcel Gitner, Arjiwan Almurad und Ahlam Assad Alias (von links) von der Oberschule Pingel Anton packen noch die letzten Lebensmittel in die Kartons.   Foto: Faske

400 Päckchen hat der Ortsverband Garrel der Johanniter für die bundesweite Aktion „Weihnachtstrucker“ in den vergangenen Wochen gesammelt. Dazu trugen auch Schulklassen bei und insbesondere zwei Aktionen auf Supermarktparkplätzen. „Die Spendenbereitschaft war enorm groß“, zeigt sich Jan Ferneding vom Ortsverband Garrel über den Erfolg erfreut. Im vergangenen Jahr waren bei der Aktion insgesamt 288 Pakete zusammengekommen.

Auch dieses Jahr ist wieder geprägt von der Corona-Pandemie. Gerade Menschen in ohnehin schon schwierigen Lebenssituationen treffen die Auswirkungen besonders. Das gilt ebenso für diejenigen, für die sich die Johanniter-Weihnachtstrucker in verschiedenen Zielländern engagieren: Familien, ältere Leute, Menschen mit Behinderungen oder Alleinstehende, denen es häufig am Nötigsten fehlt. Ihre Situation ist in der Corona-Krise, nicht zuletzt durch die großen wirtschaftlichen Einbrüche, oft noch hoffnungsloser geworden. In dieser Situation wollen die Johanniter mit dem Weihnachtstrucker ein klares Signal der Verlässlichkeit und Solidarität setzen.

Bei der bundesweiten Hilfsaktion in der Vorweihnachtszeit packen Menschen Pakete mit haltbaren Lebensmitteln und Dingen für den Alltagsgebrauch für Bedürftige in südosteuropäischen Ländern und in Deutschland. Zwischen den Feiertagen und zu Beginn des kommenden Jahres bringen Trucker dann ehrenamtlich die Pakete in die Zielländer. Eine Packliste gibt vor, was in jedes Paket gehört.

Ehrenamtliche packen Hilfspakte

„Viele Menschen haben Angst, dass von ihrer Spende aufgrund von Verwaltungskosten nichts ankommt“, sagen die Johanniter des Ortsverbandes Garrel. „Aber es läuft alles ehrenamtlich.“ Alleine in Garrel hätten die Johanniter 30 Ehrenamtliche, auf die man zählen könne. In dieser Woche gehen die 400 Pakete aus der Dienststelle ebenfalls durch Ehrenamtliche nach Hannover. „Auch von Hannover aus werden die Pakete ehrenamtlich an die Bedürftigen in Deutschland oder Südosteuropa verteilt“, betont Ferneding.

Seit 1993 packen tausende Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler, Mitarbeitende von Unternehmen und viele andere Menschen in der Vorweihnachtszeit Hilfspakete für notleidende Menschen in Südosteuropa (Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien und der Ukraine) und seit der Corona-Pandemie auch für hilfsbedürftige Menschen in Deutschland. Jahr für Jahr setzen sie damit ein Zeichen der Solidarität, Nächstenliebe und der Hoffnung.

Im vergangenen Jahr haben die Johanniter-Weihnachtstrucker bundesweit mehr als 60.000 Hilfspakete nach Osteuropa transportiert.

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