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2G im Einzelhandel: Was gilt wo?

Entgegen einer ursprünglichen Mitteilung des Landes Niedersachsen gilt im Einzelhandel doch keine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Es sind weiterhin medizinische Masken erlaubt.

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Symbolfoto: dpa

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Der Landkreis Cloppenburg reagiert auf vermehrte Nachfragen zu der seit Sonntag geltenden 2G-Regel im Einzelhandel. Die Maßnahme greift bundesweit und ist in Niedersachsen mit der neuen Corona-Verordnung in Kraft getreten.

Wer jetzt einkaufen möchte, muss vor oder beim Betreten kontrolliert werden. Zutritt erhalten nur Kunden, die ihren vollständigen Impfschutz oder ihre Genesung nachweisen können. Das kann in Papierform geschehen oder digital – zum Beispiel mit der CovPass-App. Ausdrücklich erlaubt sind dabei auch Bändchen, die die Kunden beim erstmaligen Einkauf erhalten und dann in den folgenden Geschäften vorzeigen können. Das soll die Kontrolle für Händler und Kunden einfacher machen. Bedingung ist laut Corona-Verordnung: Die Kennzeichnung muss "unverwechselbar und nicht übertragbar" sein. Die 2G-Regel im Einzelhandel gilt in Niedersachsen ab Corona-Warnstufe 1. Aktuell gilt die Warnstufe 2 in weiten Teilen des Bundeslandes – auch in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta.

Ungeimpften kann kontaktloser Einkauf angeboten werden

Ungeimpften muss also der Zutritt verwehrt bleiben. Sie können allerdings kontaktlos einkaufen. Dieses Prinzip hat es zum Beispiel beim Lockdown im Frühjahr gegeben. Der kontaktlose Einkauf muss außerhalb der Geschäftsräume und unter Einhaltung der Abstandsregeln passieren. Für Mitarbeiter im Einzelhandel gilt weiterhin die bundesweite 3G-Regel am Arbeitsplatz.

In Geschäften des täglichen Bedarfs gilt die 2G-Regel nicht. Dazu zählen laut Corona-Verordnung:

  • Lebensmittel- und Supermärkte
  • Getränkehandel
  • Apotheken
  • Optiker und Hörgeräteakustiker
  • Orthopädische Fachgeschäfte
  • Drogerien
  • Sanitäts- und Reformhäuser
  • Geschäfte für Babybedarf
  • Gartenmärkte, Blumenhandel
  • Tankstellen
  • Tierbedarfshandel
  • Zeitschriften- und Buchhändler
  • Post, Versandhandel
  • Kfz-Werkstätten
  • Fahrkartenverkaufsstellen
  • Ohne 2G-Regel öffnen dürfen auch jene Geschäfte mit einem gemischten Sortiment, wenn die Waren schwerpunktmäßig den oben genannten Bereichen entsprechen.

Darüber hinaus weist Kreissprecher Frank Beumker darauf hin: "Im Einzelhandel muss eine medizinische Maske getragen werden." Im ursprünglich veröffentlichten Regelwerk Anfang Dezember hieß es noch, dass ab Warnstufe 2 nur noch das Tragen von FFP2-Masken erlaubt werden soll. Dem ist nun nicht so. Unabhängig von der Warnstufe sind also zum Beispiel weiterhin auch OP-Masken erlaubt.

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