25.000 Puten müssen in Emstek getötet werden
Es gibt einen weiteren Ausbruch der Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg. Es ist mittlerweile der 36. amtlich bestätigte Fall.
Matthias Bänsch | 18.03.2021
Es gibt einen weiteren Ausbruch der Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg. Es ist mittlerweile der 36. amtlich bestätigte Fall.
Matthias Bänsch | 18.03.2021
Symbolfoto: dpa
Die Cloppenburger Kreisverwaltung hat am Donnerstag einen weiteren Fall von Geflügelpest gemeldet. Das Vogelgrippe-Virus H5N8 ist in einem weiteren Stall in der Gemeinde Emstek nachgewiesen worden. "Der Bestand mit 25.000 Puten wird heute tierschutzgerecht getötet und geräumt", berichtet Kreissprecher Frank Beumker am Donnerstag. Es ist damit der mittlerweile 36. Ausbruch von Geflügelpest im Landkreis. Insgesamt 548.700 Tiere (459.800 Puten, 71.900 Hähnchen und 17.000 Enten) mussten aufgrund eines Ausbruchs getötet werden. Die Kreisverwaltung hat nun restriktive Maßnahmen im Bereich Stalls in Emstek erlassen. Der Sperrbezirk hat einen Radius von 3 Kilometern, der Beobachtungsbezirk einen Radius von 10 Kilometern. Weiterhin gültig bleibt das Wiedereinstallungsverbot für Puten in diesen Kommunen: Bösel, Cappeln, Emstek, Essen, Garrel, Lastrup, Lindern und Molbergen, Cloppenburg und Friesoythe. Die Geflügeldichte beträgt laut Angaben der Kreisverwaltung in den betroffenen Gemeinden deutlich mehr als 500 Stück Geflügel pro Quadratkilometer. Am geringsten ist die Geflügeldichte in der Gemeinde Molbergen mit rund 6.455 Tieren pro Quadratkilometer, am höchsten ist die Geflügeldichte in der Stadt Friesoythe mit rund 18.904 Tieren pro Quadratkilometer. Kreisweit gilt bereits seit November eine Stallpflicht für Geflügel.
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