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250 Glücksmomente werden zu einem Buch

Mit der Aktion "Glücksmomente" haben Daniela Robbers und Melanie Schleusner-Abeltah von der Edith-Stein-Stiftung Geschichte von Menschen aus dem Kreis Cloppenburg eingefangen.

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Buchpräsentation: Daniela Robbers (links) und Melanie Schleusner-Abeltah freuen sich über die "Glücksmomente". Foto: Kessens

Buchpräsentation: Daniela Robbers (links) und Melanie Schleusner-Abeltah freuen sich über die "Glücksmomente". Foto: Kessens

"Auch für uns ist es ein Glücksmoment, die 'Glücksmomente' der Cloppenburger Bürgerinnen und Bürger als gebundene Ausgabe zu präsentieren", sagen die Initiatorinnen Daniela Robbers und Melanie Schleusner-Abeltah. Beide sind Präventionsfachkräfte der Suchtberatung der Stiftung Edith Stein und hatten im Sommer des vergangenen Jahres die Aktion "Glücksmomente" gestartet. Nun liegen die "Glücksmomente" als Buch in einer Auflage von 250 Stück vor und werden kostenlos an Interessierte abgegeben.

Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen mit Folgen wie Einsamkeit, Zukunftsängsten, Arbeitslosigkeit und Depressionen sei es wichtig, ein positives Zeichen zu setzen, erläutern die beiden. Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Cloppenburg waren seinerzeit aufgerufen, sich an einen persönlichen Glücksmoment zu erinnern, der ihnen Zuversicht schenkt. Unabhängig von ihrem Alter konnten sie ihren Glücksmoment in Form eines Kurztextes von maximal 20 Worten für den Wettbewerb einreichen. Mehr als 250 Einsendungen landeten bei der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention.

Große Resonanz

"Für uns war das wieder ein Glücksmoment, dass die Resonanz so groß war", bestätigen die Fachkräfte. Auch in der Therapie seien Glücksmomente von großer Wichtigkeit, sagen sie, sie stärkten beispielsweise die Persönlichkeit. "Es kann ein kleiner Moment sein, der das Herz erfreut."

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil überreichte Preise an die ersten acht Gewinnerinnen und Gewinner. Gudrun Hoppe erreichte den ersten Platz und bekam einen Geldpreis in Höhe von 500 Euro. Mit diesem Geld sponserte sie teilweise das jetzt erschienene Buch. Gesponsert wurde die Aktion außerdem vom Bischöflich Münsterschen Offizialat, dem Förderverein Suchtkrankenhilfe für den Landkreis Cloppenburg und der Landessparkasse zu Oldenburg. Schirmherrin der Aktion war Margret Bertschik.

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