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170 Sterne und viele Bäume erhellen Damme

Tausende Lichter erhellen nach Anbruch der Dämmerung die Dammer Innenstadt. Und es sollen in der Adventszeit noch viel mehr werden. Zum Konzept gehört auch der große Baum vor der Scheune Leiber.

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Die Vorfreude ist groß: Am 25. November erstrahlt der Weihnachtsbaum im Lichterglanz. Archivfoto: H. Niehues

Die Vorfreude ist groß: Am 25. November erstrahlt der Weihnachtsbaum im Lichterglanz. Archivfoto: H. Niehues

Die Adventszeit steht unmittelbar vor der Tür. Bis zum ersten Adventswochenende sind es noch 14 Tage. Die Einstimmung auf die Zeit, in der sich die Christenheit auf Weihnachten vorbereitet, hat bei der Deko schon begonnen. Seit vergangenem Mittwoch sind die sogenannten grünen Sterne an den Laternenmasten in der Dammer Innenstadt angebracht. Mit Einbruch der Dämmerung illuminieren sie die Straßen festlich bis 22 Uhr.

Mitarbeiter des Unternehmens DES Systemtechnik haben insgesamt rund 170 dieser Sterne installiert und jeden einzelnen geprüft, ob alle Leuchtmittel auch tatsächlich funktionieren. Etwa drei Tage benötigten die DES-Mitarbeiter nach Worten des Geschäftsführers Torsten "Toto" Rohe.

Sterne stammen aus dem Jahr 2002

Er ist mit den Sternen bestens vertraut, schließlich hatten er und seine Mitarbeiter des damaligen Betriebs Elektro Rohe die Sterne im Jahr 2002 selbst konstruiert und zusammen mit dem Metallbauunternehmen Arno Niehaus gebaut.

Seit nunmehr 19 Jahren versehen die Sterne ihren Dienst. An der grundlegenden Technik hat sich nichts geändert, wohl aber an den verwendeten Leuchtmitteln. Anfangs waren pro Stern 24 Glühbirnen mit einer Leistung von jeweils 15 Watt im Einsatz. Das machte einen Verbrauch von 61,2 Kilowattstunden.

Heute sind Drei-Watt-LED-Leuchtmittel eingesetzt. Der Gesamtverbrauch sinkt auf rund zwölf Kilowattstunden. Das freut auch die Stadt, die die Stromkosten für die Weihnachtsbeleuchtung finanziert.

"Wir haben früher jedes Jahr mindestens 1500 Birnen austauschen müssen, weil sie defekt waren."Torsten Rohe, DES Systemtechnik

Doch nicht nur beim Stromverbrauch sinken die Kosten. "Wir haben früher jedes Jahr mindestens 1500 Birnen austauschen müssen, weil sie defekt waren. Die LED haben eine wesentlich längere Lebensdauer", sagt Torsten Rohe.

Nur am Totensonntag bleiben die Lichter aus

In den kommenden Wochen wird er die Sterne nur an einem einzigen Tag abschalten: am Totensonntag (21. November). Ansonsten ist dieser Teil der Weihnachtsbeleuchtung jetzt dauerhaft geschaltet. Das Schalten erfolgt abschnittsweise, das heißt, es lassen sich nicht alle Sterne gleichzeitig steuern. Der Aufwand, alle aus- beziehungsweise einzuschalten sei ein ganz erheblicher, sagt Torsten Rohe.

Doch die grünen Sterne werden während der Adventszeit nicht die einzige festliche Beleuchtung in der Dammer Innenstadt sein. Der Handels- und Gewerbeverein (HGV), der die Kosten für das Montieren und Anschließen der grünen Sterne trägt, wird in der Innenstadt an ausgesuchten Stellen wieder Weihnachtsbäume aufstellen.

Die werden aber im Gegensatz zu den Vorjahren einheitlich geschmückt und mit Lichterketten versehen sein. Sowohl die roten Kugeln als auch die Ketten stellt der HGV nach Worten seines Vorsitzenden Michael Rechtien zur Verfügung. Zudem haben einzelne HGV-Mitglieder auch Herrnhuter Sterne bestellt. Die werden sie entweder in den Weihnachtsbäumen oder an Stahltrossen befestigen, die über der Großen Straße hängen werden, erklärt die City-Managerin Eva Maria Deutschländer.

Lux Momentum schmückt Baum vor der Scheune

Ein ganz wichtiger Teil der adventlichen Beleuchtung in der Innenstadt wird die große, von der Familie Possenriede aus Südfelde zur Verfügung gestellte Nordmanntanne sein, die Mitarbeiter des Gartenbaubetriebs kl. Hackmann am Samstag der kommenden Woche fällen und anschließend auf dem Platz vor der Scheune Leiber aufstellen werden.

Die Firma Lux Momentum aus Berlin hat den Auftrag erhalten, den Baum in der Woche vor dem ersten Advent zu schmücken und mit Lichterketten zu versehen. Zum ersten Mal die Illuminierung des Baumes wird das Dammer Christkind am 25. November (Freitag) um 18 Uhr einschalten. Dieses Event werden der Männergesangverein Harmonia und die Jagdhornbläser musikalisch begleiten.

Vorbereitung des Adventlichen Marktes läuft

Unterdessen laufen in der Hauptschule auch schon die Vorbereitungen für den Adventlichen Markt, der am dritten Adventswochenende (11. und 12. Dezember) im Bereich der Scheune Leiber stattfinden wird. Die Organisation obliegt der Hauptschule, die nach Worten ihres Rektors Jan Runge dabei eng mit einem Kreis Bergfeiner Frauen kooperiert.

Die ersten Aussteller haben sich angemeldet. Die Bergfeiner Frauen werden Glühwein verkaufen, der HGV wird ein Gastronomiezelt betreiben. Außerdem soll es in der Scheune ein Café geben.

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