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1250 Nennungen beim Reitturnier in Bösel

50 freiwillige Helferinnen und Helfer haben dazu beigetragen, dass die Organisatoren eine durchweg positive Bilanz ziehen konnten. Die Reiterinnen und Reiter kamen aus dem ganzen Weser-Ems-Gebiet.

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Gratulation: Nina Büchter gewann zum Auftakt am Turniersamstag die erste Stilspringprüfung. Wettkampfrichterin Birgit Bögel gratuliert der Reiterin von der RuFG Falkenberg. Foto: Martin Pille

Gratulation: Nina Büchter gewann zum Auftakt am Turniersamstag die erste Stilspringprüfung. Wettkampfrichterin Birgit Bögel gratuliert der Reiterin von der RuFG Falkenberg. Foto: Martin Pille

Reitvereinschef Dr. Josef Willer und Turnierleiterin Sandra Lübbe sind sich einig gewesen: Das Reiterfest 2021 ist sportlich und organisatorisch prima gelaufen. Beide freuten sich, dass erstmals wieder Publikum zugelassen werden konnte, wenn auch mit strengen 3G-Auflagen. Die Besucher ließen sich davon nicht abhalten, sie kamen in Scharen.

Die sonstigen Bedingungen hätten aber auch besser nicht sein können: Trockenes Spätsommerwetter bescherte dem Reit- und Fahrverein Bösel an den drei Tagen des Reitturniers ebenso beste Bedingungen wie die von Parcourchef Wolfgang Sagner anspruchsvoll gestellten Hindernisse und die fachgerecht präparierten Dressurplätze.

13 Springprüfungen und 15 Dressurprüfungen bis Samstagabend

„Wie ein Schneekönig“ freute sich Nina Büchter von der RuFG Falkenberg, als sie die erste Stilspringprüfung Klasse A am Samstagvormittag auf „Alegra“ gewann und damit Linus Nording vom gastgebenden RuFV Bösel auf „Carl“ sowie Vereinskameradin Lina Haar auf „Dmax“ auf die Plätze verwies. Insgesamt absolvierten die Reiterinnen und Reiter bis zum Samstagabend 13 Springprüfungen unterschiedlichster Anforderungen.

Zeitgleich standen Wettbewerbe sowie Eignungsprüfungen für junge Pferde am Freitag und Samstag auf dem Programm. Diese Prüfungen dienten dazu, junge Pferde an den Springsport heranzuführen und die Qualität der Pferde zu erkennen.

Das gleiche gilt auch für die 15 Dressurprüfungen, die oftmals vom Publikum eher stiefmütterlich beachtet werden. Für sie alle eine gute Gelegenheit, unter den Augen der Wettkampfrichter ihre Nachwuchstiere in der Wettkampfpraxis zu trainieren.

50 Freiwillige sorgen für einen reibungslosen Ablauf

An den ersten beiden Tagen zog der Veranstalter deshalb bereits ein großes Pensum durch, schließlich waren insgesamt über 1250 Nennungen aus dem gesamten Weser-Ems-Gebiet eingegangen. Willer wollte seine durchweg positive Bilanz ausdrücklich auch als Lob für den couragierten Einsatz von fast 50 freiwilligen Helferinnen und Helfer für den Verein verstehen, die den reibungslosen Ablauf erst möglich gemacht hätten.

Schirmherr des Turniers war Bösels Bürgermeister Hermann Block, der für das Springen am Sonntagnachmittag den „Preis der Gemeinde Bösel“ gestiftet hatte. Am Sonntag wurde das Reitturnier mit der abschließenden Springprüfung M mit einem Stechen, das „Christa-Götting-Gedächtnisspringen“, beendet.

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