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121 "Abivengers" verlassen Dammer Gymnasium

Dammer Schule verabschiedet sich am Freitag offiziell von den Abiturienten 2022.  Oberstudiendirektor Ludger Kässens überreicht ihnen die Zeugnisse.

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Herzlichen Glückwunsch: Ludger Kässens überreichte, assistiert von Sabine Nieberding, die Abschlusszeugnisse an die Abiturientinnen und Abiturienten. Foto: Lammert

Herzlichen Glückwunsch: Ludger Kässens überreichte, assistiert von Sabine Nieberding, die Abschlusszeugnisse an die Abiturientinnen und Abiturienten. Foto: Lammert

Exakt 121 "Abivengers" – in Anlehnung an die Sience-Fction-Superhelden Avengers – haben am Freitag im Dammer Gymnasium aus den Händen des Oberstudiendirektors Ludger Kässens ihre Abiturzeugnisse entgegengenommen. Wohlverdient und wegen der Corona-Pandemie und deren Einschränkungen seit 2020 hochverdient, wie mehrere Rednerinnen und Redner im Rahmen einer Feierstunde in der Aula betonten.

Dass der Jahrgang trotz der erschwerten Bedingungen viele ganz besondere Talente hat, zeigten zum Beispiel Hannes Papenbrock und Linus Kramer, die das Publikum zwischen den Ansprachen perfekt mit dem auf Marimba- beziehungsweise Vibraphon gespielten Stück "Losa" unterhielten. Ebenfalls viel Applaus bekam Ben Sichler, der zunächst mit dem Offenen Orchester das von ihm komponierte "It will not hurt" und später mit der Abi-Band das von ihm zusammen mit Elijah Edou Ondjii geschriebene "Farewell" sowie den Song "I will survive" spielte.

Letzterer kam einem Versprechen an Eltern und Lehrkräften gleich, nachdem diese den Abiturienten viele wohlgemeinte, aber auch wichtige Ratschläge für den zukünftigen Lebensweg außerhalb des Gymnasiums mit auf den Weg gegeben hatten. Da zitierte etwa bei der Begrüßung die stellvertretende Schulleiterin Sabine Niederding einen Satz, den der seinerzeitige Oberstudiendirektor Heinrich Holtvogt dem ersten Abiturgang des Gymnasiums 1972 ins Stammbuch beschrieben hatte: "Man muss das Unmögliche wollen, um das Mögliche zu erreichen."

"Überlasst euer Leben und das eurer Mitmenschen nicht dem Zufall.“Ludger Kässens, Schulleiter Gymnasium Damme

Ludger Kässens betonte, die Corona-Pandemie und der mit ihr verbundene Lockdown hätten diesen Abiturjahrgang besonders geprägt. "Traut Euch etwas zu", appellierte er an die Jugendlichen, auch wenn die Pandemie und der Ukraine-Krieg in den Menschen viele Ängste ausgelöst haben. Aber auch Krisen ließen sich bewältigen. Dabei sei es wichtig, selbst aktiv zu werden. Das erfordere aber Mut. So wie das bei jedem neuen Lebensabschnitt ebenfalls der Fall sei. Veränderungen bleiben ein dauerhaftes Thema, sagte der Schulleiter weiter und erklärte in Richtung Abiturientia: "Überlasst euer Leben und das eurer Mitmenschen nicht dem Zufall.“

Der stellvertretende Landrat Gerd Muhle zog aus der Corona-Pandemie auch etwas Positives: Die Pandemie habe gezeigt, dass die Schülerinnen und Schüler gelernt haben, mit einer Ausnahmesituation umzugehen.

Die Elternsprecherin Doris Kreuzkamp rief den Abiturienten zu: "Kämpft um das Gute." Die Eltern und Lehrkräfte könnten gut ermessen, wie viel Arbeit mit dem Abitur verbunden war. Mit Blick auf Corona sagte sie: "Eine glückliche Schulzeit sieht anders aus." Schließlich hätten die Jugendlichen in den vergangenen Schuljahren auf vieles verzichten müssen, was früher selbstverständlich war.

Abiturienten-Sprecher René Schütz attestierte den Lehrern, während der Pandemie nicht nur den Unterrichtsstoff, sondern stets auch die Menschlichkeit im Blick gehabt zu haben. Ausdrücklich dankte er neben den Lehrkräften auch den Eltern für deren Unterstützung.

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