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111 neue Corona-Fälle im Oldenburger Münsterland am Montag gemeldet

Dem Cloppenburger Gesundheitsamt liegen 64 neue positive Testergebnisse vor, beim Vechtaer Gesundheitsamt sind es 47. OM-weit müssen 29 Patienten stationär behandelt werden.

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Symbolfoto: dpa

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Die Corona-Lage im Landkreis Cloppenburg:

Die Zahl der aktiven und nachgewiesenen Infektionen im Landkreis Cloppenburg ist am Montag erstmals seit Tagen wieder rückläufig. Laut aktuellen Angaben aus dem Kreishaus liegt die Zahl jetzt bei 743 - am Freitag wurden noch 760 Fälle angegeben. Grund: Die Zahl der Genesungen liegt höher als die der Neuinfektionen. Demnach liegen dem Cloppenburger Gesundheitsamt am Montagnachmittag 64 neue positive Testergebnisse vor. Demgegenüber stehen 81 Personen, die seit Montag als genesen gelten.

Die neue 64 Fälle verteilen sich auf 12 von 13 Städte und Gemeinden - einzige Ausnahme ist Lastrup. Allein in der Stadt Cloppenburg gibt es 22 neue Coronafälle (aktuell 168 aktive Infektionen), in der Gemeinde Garrel sind es 12  (aktuell 97 aktive Infektionen).

Zurzeit müssen 16 infizierte Patienten stationär in einem der drei Krankenhäuser behandelt werden - 5 von ihnen liegen auf der Intensivstation. Aktuell stehen 904 Einwohner unter amtlich angeordneter Quarantäne. Das Robert-Koch-Institut hat am Montag für den Landkreis Cloppenburg eine 7-Tage-Inzidenz von 269,4 gemeldet - das ist weiterhin mit deutlichem Abstand der höchste Wert in ganz Niedersachsen. Der Wert hat sich seit Samstag nicht verändert.

Die Kreisverwaltung hat am Montag eine Allgemeinverfügung zu den Testungen in schlachtenden und zerlegenden Betrieben im Landkreis Cloppenburg erlassen. Die Betriebe dürfen nur Personen in der Produktionen einsetzen, die mindestens alle zwei Tage einen negativen PCR-Test vorweisen können. Antigen-Schnelltests sind nur bei geschultem Personal zulässig. Diese Regelung gilt für Betriebe mit über 49 Mitarbeitern in der Produktion. Die Allgemeinverfügung ist hier aufrufbar.

Die Corona-Lage im Landkreis Vechta:

Dem Vechtaer Gesundheitsamt liegen am Montag 47 neue positive Testergebnisse vor. Demgegenüber stehen 43 Personen, die seit Montag als genesen gelten. Dadurch steigt die Zahl der aktiven und nachgewiesenen Infektionen im Landkreis Vechta auf 279 - am Freitag lag die Zahl bei 275.

Die neuen Fälle verteilen sich auf alle 10 Städte und Gemeinden. In Damme sind es 9 Neuinfektionen (aktuell 49 aktive Infektionen), in Steinfeld 8 (aktuell 32 aktive Infektionen). Jeweils 7 Neuinfektionen werden aus Vechta (aktuell 67aktive Infektionen) und Visbek (aktuell 27 aktive Infektionen) gemeldet.

Zurzeit müssen 13 infizierte Patienten stationär in einem  Krankenhaus behandelt werden - 4 von ihnen liegen auf der Intensivstation. Laut neuesten Angaben des Gesundheitsamtes müssen zwei Intensiv-Patienten beatmet werden. Das Robert-Koch-Institut hat am Montag für den Landkreis Vechta eine 7-Tage-Inzidenz von 123,9 gemeldet - das ist der vierthöchste Wert in ganz Niedersachsen. Der Wert hat sich seit Samstag nicht verändert.

Niedersachsenweite Corona-Zahlen steigen weiter

Derweil steigen auch die landesweiten Corona-Messwerte. Der Leitwert "Hospitalisierungen" liegt laut aktuellen Angaben aus Hannover am Montag bei 3,9 (Vortag: 3,8). Dieser Wert basiert auf den Zahlen der Covid-Stationen der niedersächsischen Krankenhäuser. Wenn dieser Wert die Grenze von 6 überschreitet, ist die Grundvoraussetzung für Corona-Warnstufe 1 gegeben.

Die landesweite Intensivbettenquote liegt am Montag bei 5,1 Prozent (Vortag: 5,0 Prozent). Damit hat dieser Wert den Grenzwert für Corona-Warnstufe 1 erstmals wieder überschritten. Er spielt für die Einstufung im Corona-Warnsystem des Landes Niedersachsen allerdings nur eine zweitrangige Rolle. Die niedersachsenweite 7-Tage-Inzidenz wird vom RKI am Montag mit 79,2 angegeben (Vortag: 78,2).

Unabhängig davon gelten ohnehin schon in den meisten Landkreisen und kreisfreien Städten bereits mit 3G die in Warnstufe 1 geltenden Maßnahmen, weil dort die 7-Tage-Inzidenz dauerhaft oberhalb von 50 liegt. Dazu zählt auch das Oldenburger Münsterland.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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