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10.000 Kilometer für den guten Zweck

Beim Sternmarsch des Friesoyther Albertus-Magnus-Gymnasiums wanderten rund 1000 Schüler jahrgangsweise rund zehn Kilometer. Und sammelten so Geld für das Autonome Frauenhaus Oldenburg.

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Viel Spaß hatten die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe beim diesjährigen Sternmarsch des Albertus-Magnus-Gymnasiums. Auch wenn hinterher die Füße weh taten. Foto: Stix

Viel Spaß hatten die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe beim diesjährigen Sternmarsch des Albertus-Magnus-Gymnasiums. Auch wenn hinterher die Füße weh taten. Foto: Stix

"Witzig", "anstrengend", "einfach" – so ganz einig sind sich die Fünftklässler am Friesoyther Albertus-Magnus-Gymnasium nicht, wenn es um die Bewertung des Sternmarsches 2021 geht. Sie hatten zum ersten Mal an der Benefiz-Aktion teilgenommen, mit der jedes Jahr – von der coronabedingten Absage 2021 abgesehen – Geld für einen guten Zweck gesammelt wird.

Und dafür nehmen sie gerne eine Zehn-Kilometer-Wanderung in Kauf. "Der Lauf hat was Gutes, denn wir haben damit ja Geld gespendet", sagt etwa Hanne Knelangen aus der 5c. "Aber anstrengend war es trotzdem." Auch Lee-Ann Irion aus der 6d tröstet sich mit dem guten Zweck über die Anstrengungen hinweg. "Mit der Zeit haben mir die Füße weh getan", sagt sie. Das ging auch Hendrik Kläne-Vahle aus der 6c so. "Aber von der Ausdauer her hätte ich weiterlaufen können", versichert er, bevor er sich seinen warmen Kakao holt, den die Schüler zur Belohnung und zum Aufwärmen bekommen.

Prüfungsgruppe Sport legte 15 Kilometer in 15 Minuten zurück

Zwischen 8,1 und 11,7 Kilometern haben über 1000 AMGler jahrgangsweise zurückgelegt, alle zusammen also rund 10.000 Kilometer. Die einen wanderten vom Hansaplatz aus Richtung Süden über Pehmertange nach Heetberg, andere kamen bis Hohefeld, die Sechstklässler zog es Richtung Südwest über den Galgenberg Richtung Griesen Stein. Einige Extra-Kilometer legte die Prüfungsgruppe Sport zurück: Die Mitglieder und ein paar Freiwillige rannten in knapp 75 Minuten 15 Kilometer über Pirgo Richtung Norden und zurück zum AMG – um dort nach einer kurzen Pause noch ein Volleyballspiel einzulegen. 

Über den galgenberg zum Griesenstein und zurück zum AMG: Die Schstklässler legten 8,1 Kilometer für den guten Zweck zurück.
Foto: Stix
Auch nach knapp 10 Kilometern waren die Schüler noch richtig guter Laune.
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Läuft: Die Prüfungsgruppe Sport und ein paar Freiwillige legten 15 Kilometer in knapp 75 Minuten zurück.
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Zur Belohnung gab es heißen Kakao für alle.
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Erschöpft, aber zufrieden: Für die Fünftklässler war es der erste Sternmarsch. Für den guten Zweck legten sie fast 9 Kilometer zurück.
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Spaß hatten irgendwie alle. "Man kann sich gut unterhalten", sagt etwa Florian Hülskamp aus der 9a. "Und man sitzt mal nicht nur im Klassenzimmer, sondern ist an der Luft und hat Bewegung", ergänzt Klassenkamerad Jan Burmann. Auch die begleitenden Lehrkräfte sind voll des Lobes. "Die Kinder sind echt gut gelaufen", sagt Chemie- und Deutschlehrerin Heike von Uchtrup, die mit den sechsten Klassen unterwegs war. "Und sie waren sehr diszipliniert."

Auch Lehrkräfte wurden um Spenden gebeten

Das Organisationsteam hofft darauf, dass Eltern und Verwandte viel Geld pro Kilometer gespendet haben. Das Geld kommt, wie berichtet, dem Autonomen Frauenhaus Oldenburg zugute. "Mal schauen, wie hoch die Spendenbereitschaft während Corona ist", sagt Maximilian Moorkamp, der den Sternmarsch gemeinsam mit Rebecca Harms, Pascal Rauert, Madleen Cloppenburg, David Antal, Kathrin Meemken, Marvin Niemeyer und Ann Eilers organisiert hat. Am Engagement der Schülerinnen und Schüler dürfte das Ergebnis nicht scheitern. Sie waren dem Vernehmen nach im Vorfeld auch bei einigen Lehrkräften, um dort um Spenden zu bitten. 

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