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10.000 Besucher strömen in den Freizeitpark

Die Schausteller sind mit dem Verlauf der ersten Veranstaltungstage auf dem Stoppelmarkt-Gelände in Vechta äußerst zufrieden.

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Reger Betrieb auf der Westerheide: Die Schausteller sind mit dem bisherigen Besuch des Freizeitparks sehr zufrieden. Foto: Speckmann

Reger Betrieb auf der Westerheide: Die Schausteller sind mit dem bisherigen Besuch des Freizeitparks sehr zufrieden. Foto: Speckmann

Was wäre der Trubel auf der Westerheide ohne ein eigenes Lied? DJ Chris hat den Klassiker „Take me home, Country Roads“ umgetextet: „Kommt herein, habt viel Spaß, in unserem Park auf dem Stoppelmarkt“. Der Refrain geht ins Ohr und macht offenbar auch Beine, wie der Auftakt des vierwöchigen Events auf dem Stoppelmarkt-Gelände zeigt. Nach Angaben der Veranstalter haben von Donnerstag bis Sonntag etwa 10.000 Menschen den Freizeitpark Vechta besucht.

Die Neugierde auf die Premiere und das sonnige Wetter haben den Schaustellern am Wochenende sicherlich in die Karten gespielt. Das weiß auch Jürgen Meyer, Vorsitzender des Vereins reisender Schausteller Vechta, der sich am frühen Sonntagabend in einer ersten Bilanz äußerst zufrieden zeigte. „Es ist ein super Gefühl, wenn man sieht, dass die Sehnsucht nach uns Schaustellern da ist“, sagte der Mitorganisator.

„Wir haben eine gute Fluktuation und wechselndes Publikum. Es sind Jung und Alt vertreten“Jürgen Meyer, Vorsitzender des Vereins reisender Schausteller Vechta

Der Freizeitpark sei sehr gut besucht. Der Auftakt am Donnerstag sei noch verhalten gewesen, aber die Zahlen hätten sich im Laufe der Tage stetig gesteigert, so Meyer weiter. Schon mit der Öffnung der Pforten am frühen Nachmittag würden die Besucher auf das eingezäunte Gelände strömen „Wir haben eine gute Fluktuation und wechselndes Publikum. Es sind Jung und Alt vertreten“, so die Beobachtung des Vorsitzenden.

Am späten Sonntagnachmittag bildete sich vorübergehend eine mehrere hundert Meter lange Schlange vor dem großen Tor. Die Veranstalter hatten den Einlass etwas verzögert, um das Gleichgewicht zwischen kommenden und gehenden Besuchern herzustellen. „Wir bewegen uns gerade an der Kapazitätsgrenze von 2500 Leuten“, erläuterte Meyer. Durch die Zählungen werde das Aufkommen gesteuert.

Foto: Speckmann
Foto: M. Niehues 
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Dass die Besucher nach dem Betreten des Freizeitparks nicht nur durch die Gassen bummelten, sondern auch von den Angeboten der etwa 40 Beschicker regen Gebrauch machten, war deutlich zu erkennen. Entsprechend gut gelaunt war der Betreiber der großen Wasserrutsche: „Es läuft fast wie bei einem normalen Stoppelmarkt. Wir sind sehr zufrieden“, sagte Markus Heitmann.

Auch in der Wurfbude von Heinzi Meyer klingelte die Kasse. „Da kann man nicht meckern“, sagte der Vechtaer schmunzelnd. Was ihn zusätzlich freute, war der Gruß von Kindern, die Gummibären an die leidgeprüften Schausteller verteilten, verbunden mit der Botschaft. „Es ist schön dich wiederzusehen. Du hast uns gefehlt.“ Die Geste erreichte auch Anton Lemoine, der seinen Umsatz mit dem Verkauf von Blumenkohl und Champignons macht. „Das Geschäft ist sehr gut angelaufen“, sagte der gebürtige Rheinländer. Dank der Unterstützung seiner Familie konnte Lemoine parallel Vorführungen in der selbst gebauten Puppenbühne seines Vaters geben.

In den zentral gelegenen Biergärten hielten sich vorwiegend Erwachsene auf. Hochprozentigen Alkohol schenkten die Wirte nach dem Willen der Genehmigungsbehörde zwar nicht aus, aber daran sollte der Besuch nicht scheitern. „Wir haben mit so einem Andrang nicht gerechnet“, sagte Christian Lohmann, Prokurist der Otto Kühling GmbH, die bei der Bewirtung mit Stratmanns Hotel aus Lohne an einem Strang zieht.

Nicht alle Besucher halten sich an die Maskenpflicht

Was die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln betrifft, zeigten sich die Veranstalter zufrieden. Ein Rundgang über das Gelände machte allerdings deutlich, dass einige Besucher der Maskenpflicht nicht nachkommen, wenn der Abstand von 1,50 Metern unterschritten wird, etwa in den Wartebereichen vor Fahrgeschäften oder Buden.

„Ich bin sehr froh, dass man die Maske tatsächlich nur in den Attraktionen tragen muss und da, wo es eng ist. Aber das ist absolut machbar und in der aktuellen Situation vollkommen umsetzbar“, meinte Besucherin Carolin Kühling. Einen positiven Eindruck gewann auch Petra Schube aus Vechta. Sie lobte den Aufbau und das Angebot. Ihrem Besuch am Samstag sollte ein weiterer am Sonntag folgen, dann mit Enkelkindern.

In das Stimmungsbild passte auch die Sicherheitslage. Die Polizei konnte keine besonderen Vorkommnisse vermelden. Auch die Kreisbereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) verlebte ruhige Tage. Es seien lediglich ein paar Pflaster verteilt worden, teilten die Rotkreuzler auf Nachfrage mit.

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