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100 Jahre SV Bösel: Gehlenborg trifft sich mit Bode zum Talk auf der Bühne

Mit einem Festakt für geladene Gäste sollen die 3-tägigen Feierlichkeiten starten. Der gebürtige Petersdorfer und frühere NFV-Vizepräsident gehört mit dem ehemaligen Werder-Profi zu den Ehrengästen.

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Bereiten das Jubiläum vor (von links): Matthias Elsen, Rainer Oltmann, Peter Wendeln, Stefan Kenter, Gerd Stratmann, Dennis Beeken, Frank Südkamp, Hubert Bünger, Michael Brinkmann und Dieter Höffmann. Foto: Wimberg

Bereiten das Jubiläum vor (von links): Matthias Elsen, Rainer Oltmann, Peter Wendeln, Stefan Kenter, Gerd Stratmann, Dennis Beeken, Frank Südkamp, Hubert Bünger, Michael Brinkmann und Dieter Höffmann. Foto: Wimberg

Der 100. Geburtstag des SV Bösel ist für Eugen Gehlenborg nicht nur mit einem Auftritt als Ehrengast auf der Bühne verbunden. Der 74-Jährige erinnert sich dabei auch an die eigene aktive und erfolgreiche Zeit in seiner Heimatgemeinde zurück. Anfang der 70er Jahre, als er selbst in der Verbandsliga spielte und der SV Bösel einen Trainer für die 1. Herrenmannschaft suchte.

Der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die mit einem zweimaligen Aufstieg bis in die Bezirksliga führte. „Und die maßgeblich zum Aufbau einer Jugendabteilung in Bösel beigetragen hat“, weiß der aktuelle SV-Vorstand um die Verdienste des früheren NFV-Vizepräsidenten.

Zu einer Zeit, „als wir personell sehr gut bestückt waren und mit einem besonderen Teamgeist Erfolge erzielt wurden“, bilanziert Gehlenborg, der in Petersdorf geboren wurde, nach der Heirat nach Bösel zog und mittlerweile seit Jahrzehnten in Garrel zu Hause ist. Der Neubau des Bürgermeister-Elsen-Stadions fiel ebenfalls in diese Zeit, unvergessen auch das 2:2 seiner Mannschaft gegen den Bundesligisten Eintracht Braunschweig vor 4000 Zuschauern. „Ein Spitzenteam im Amateurfußball, das darf man wohl so sagen“, lobt er auch heute noch die eigene Elf.

Zum 100. auf der Jubiläumsbühne: Eugen Gehlenborg. Der frühere NFV-Vizepräsident stammt gebürtig aus Petersdorf. Foto: HermesZum 100. auf der Jubiläumsbühne: Eugen Gehlenborg. Der frühere NFV-Vizepräsident stammt gebürtig aus Petersdorf. Foto: Hermes

Das Jubiläum ist für das DFB-Ehrenmitglied „schon eine tolle Sache“, weil das Ehrenamt schon lange nicht mehr selbstverständlich sei, auch in kleinen Gemeinden nicht. Und gerade die Corona-Pandemie habe vieles ausgebremst, vor allem die alles entscheidende Aufgabe und Zielsetzung, „dass Vereine Menschen vereint“.

In der Hoffnung, dass das Virus die Feierlichkeiten nicht verhindert, planen die Verantwortlichen intensiv die Ausrichtung des Festes vom 17. bis zum 19. Juni. „Wir haben uns entschlossen, richtig was zu machen“, kündigt Dieter Höffmann als 3. Vorsitzender an. Auftakt wird am Freitag zunächst ein Festakt im Parkstadion für geladene Gäste sein, bei dem sich Eugen Gehlenborg mit Marco Bode zu einer lockeren Gesprächsrunde auf der Bühne trifft. „Wir kennen uns sehr gut und ich freue mich, Marco für diesen Abend gewinnen zu können“, sagt Gehlenborg über den prominenten Gast, der viele Jahre für Werder Bremen als Spieler und zuletzt als Aufsichtsratsvorsitzender im Einsatz war und zudem 40 Partien im Nationaltrikot bestritt.

"Megaparty" auf dem Dorfparkgelände geplant

Der Samstag ist zunächst geprägt vom Jugendfußball. Die F-Junioren sind am Ball, alle großen und kleinen Besucher erwartet darüber hinaus den ganzen Tag ein abwechslungsreiches Familienfest mit Spiel und Spaß an der BiB-Arena und dem Sportgelände beim DRK. Im Stadion stehen ab 14 Uhr acht Herrenmannschaften auf dem Platz, bevor die Band „Allgäu-Power“ und „DJ Tange“ die Besucher bei der „Megaparty“ auf dem Dorfparkgelände in Bewegung bringen wollen. „Eine der ersten großen Partys überhaupt“, betont Dennis Beeken, der den Vorstand bei den Vorbereitungen unterstützt.

Zu Gast in Bösel: Der frühere Werder-Profi und Nationalspieler Marco Bode. Foto:  dpa-BildfunkZu Gast in Bösel: Der frühere Werder-Profi und Nationalspieler Marco Bode. Foto:  dpa-Bildfunk

Der Ticketverkauf findet ab Mai bei den bekannten Vorverkaufsstellen statt, teilt der stellvertretende Fußballobmann Peter Wendeln mit und leitet zum Sonntag über, der um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Stadion startet, bevor E-Jugend-Kicker auf Torejagd gehen und der SV mit Unterstützung vieler Vereine erneut zu einem Familienfest einlädt.

Publikumsmagnet soll ab 15 Uhr dann der Auftritt der Werder-Traditionsmannschaft unter der Regie des früheren Torwarts Dieter Burdenski sein, die gegen eine Auswahl der Alten Herren antritt. Wer von den Werder-Stars in Bösel aufläuft, steht nach Angaben von   Matthias Elsen noch nicht fest, „aber bekannte Namen und Größen werden natürlich dabei sein“, so der Fußballobmann.

Fehlt nur noch das Wetter, das ebenfalls mitspielen muss, „aber auch da sind wir zuversichtlich“, unterstreicht Vereinschef Gerd Stratmann schmunzelnd und erinnert auch nochmal an die zum Jubiläum erstellte Chronik als erste Dokumentation überhaupt.

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