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10 Gruppen musizieren für die Ukraine

Ein Benefizkonzert soll am Sonntag (20. März) im Mehrgenerationenpark in Emstek die Kassen klingeln lassen. Los geht es um 12 Uhr. 75 Flüchtlinge sind aktuell in Emstek untergebracht.

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Fast schon Stammgast: Erst am Sonntag hat Jan Böckmann in Emstek auf der Bühne gestanden. Auf dem Benefizkonzert wird der Top-10-DSDS-Teilnehmer ebenfalls singen. Foto: Vorwerk

Fast schon Stammgast: Erst am Sonntag hat Jan Böckmann in Emstek auf der Bühne gestanden. Auf dem Benefizkonzert wird der Top-10-DSDS-Teilnehmer ebenfalls singen. Foto: Vorwerk

Eine musikalische Hilfsaktion für die Ukraine hat Björn Klevenhusen aus der Gemeinde Emstek auf die Beine gestellt. Mehrere Gruppen und Vereine haben ihr Kommen für das Benefizkonzert am Sonntag (20. März) ab 12 Uhr im Mehrgenerationenpark zugesagt. Der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken soll den Menschen in der Ukraine zugutekommen, die seit wenigen Wochen zum Spielball Putins Willkür geworden sind. Sie sind auf der Flucht, haben ihr Heim verloren oder beklagen Tote in der Familie nach den Angriffen Russlands. Neben Sponsoren für die Gastronomie werden auch die Bühnentechnik und Sanitäranlagen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Nach einem Vortreffen mit den beteiligten Musikern steht nun fest, dass es 10 Einzelauftritte geben wird. Der Emsteker Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Miriam Humphreys beginnt, es folgen das Emsteker Blasorchester, DaCapella, der Spielmannszug Kellerhöhe, der Musikverein Höltighausen, Loreann Unplugged, der Musikverein Bühren, der Musikverein Halen, Doc Summer und zuletzt Jan Böckmann.

Der Krieg in der Ukraine macht sich auch in Emstek bemerkbar. 75 Personen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, haben in der Gemeinde eine vorübergehende Bleibe gefunden, wie Emsteks Erster Gemeinderat Reiner kleine Holthaus am Mittwoch während der Ratssitzung erklärte. Allesamt konnten privat untergebracht werden, aber es werden weitere Menschen erwartet, die sich auf der Flucht befinden. "Wir müssen alles tun, um diesen Menschen zu helfen. Sei es durch Wohnraum, Sach- oder Geldspenden", ergänzte der  Ratsvorsitzende Dirk Vaske. 

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