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1,55 Millionen für neuen Busbahnhof

Zwölf Haltestellen soll es künftig am Friesoyther Hansaplatz geben. Das Areal vor dem Albertus-Magnus-Gymnasium wird mit dem Umbau der Kirchstraße komplett umgestaltet.

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Umbau: Im Zug der Kirchstraßensanierung wird der Hansaplatz vor dem AMG neu und großzügig gestaltet. Foto: Pille

Umbau: Im Zug der Kirchstraßensanierung wird der Hansaplatz vor dem AMG neu und großzügig gestaltet. Foto: Pille

Übersichtlicher, sicherer, moderner und barrierefrei sollen die Vorteile des Zentralen Busbahnhofs sein, der im Zuge des Ausbaus der Friesoyther Kirchstraße umgestaltet wird. Damit steht nach Auffassung des Planungs- und Umweltausschusses der Bevölkerung, vor allem aber rund 1000 Schülern voraussichtlich Ende 2021 eine komplett neu gestaltete Bushaltestelleneinrichtung mit Platz für zwölf Busshaltekomponenten (statt bislang acht) zur Verfügung.

Obwohl bereits Anliegerverhandlungen, in die auch das Gymnasium einbezogen wurde, stattgefunden haben, soll nun mit ihnen eine „finale Besprechung“ anberaumt werden. Weitere Anregungen und Wünsche, sollen möglichst berücksichtigt und eingearbeitet werden, stellte Fachbereichsleiter Klaus Sandmann während einer Sitzung im Forum am Hansaplatz in Aussicht.

Dachflächen könnten Begrünung erhalten

Zur Frage der CDU, ob auch Halteplätze für sogenannte „Elterntaxis“ vorgesehen seien, hatte Bürgermeister Sven Stratmann eine klare Antwort: „Wir könnten keinen größeren Fehler machen, als so etwas vorzusehen“. Noch nicht endgültig entschieden ist, ob es dort künftig auch eine öffentliche Toilette geben wird, die CDU-Fraktionschef Karl-Heinz Krone forderte. Eine Prüfung dieser Überlegung sagte der Bürgermeister zu. Nicht geklärt ist auch die Frage, ob und wie die Dachflächen des Unterstellbereichs eine Begrünung erhalten, wie es die SPD gerne hätte. Das würde Anklang auch bei der CDU finden, die sich, so Krone, auch mit einer Solartechnik anfreunden kann. Hier ist nun die Verwaltung gefragt, die besonders die Statik prüfen lassen muss.

Auch wenn auf dem Platz alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind, sollen deren Bewegungsströme mit Barrieren gelenkt werden. Für die Bäume, die besonders in Richtung ehemaliges Polizeigebäude gefällt werden müssen, soll es eine Ersatzaufforstung geben.

Die Stadt erwartet für das Vorhaben erhebliche Zuschüsse von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), mit Änderungen der Planungen sei jedoch zu rechnen, da sie „sicherlich nicht alle Komponenten mittragen werden“, so Sandmann. Als Träger des Gymnasiums in unmittelbarer Nachbarschaft zum Busbahnhof hat auch der Landkreis Zuschüsse signalisiert. Insgesamt sind 1,55 Millionen Euro veranschlagt, davon wird die Stadt etwa zehn bis 15 Prozent tragen müssen, hieß es

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