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Wohnzimmerkonzert überzeugt mit besonderer Atmosphäre

In der Besetzung Harfe, Querflöte, Geige, Bratsche und Cello spielten junge Künstler in Garrel solistisch – aber auch im Duett, im Trio und als Quintett.

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Wohnzimmerkonzert in Garrel: Zum Abschluss des stimmungsvollen Abends trat das Ensemble als Harfenquintett auf.   Foto: Högemann

Wohnzimmerkonzert in Garrel: Zum Abschluss des stimmungsvollen Abends trat das Ensemble als Harfenquintett auf.   Foto: Högemann

Vor dem Eingang ein knisterndes Feuer. Gemütliches Flair im Inneren. Sofas, Sessel und Stühle laden zum Verweilen ein. Der Klang einer Harfe. Verträumte und zugleich beeindruckte Gesichter bei den Besuchern. Das Wohnzimmerkonzert des Kunst- und Kulturkreises Garrel brachte Kammermusik in das Wohnhus Janssen in Garrel und überzeugte auch mit seiner besonderen Atmosphäre.

Nach coronabedingter Absage des seit 2 Jahren geplanten und immer wieder verschobenen Wohnzimmerkonzerts mit dem Streichquintett des Oldenburgischen Staatstheaters folgten nun junge Künstler, Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der kurzfristigen Einladung des Kunst- und Kulturkreises: Rosetta Schade, Henrike Kathe, Leo Strelle, Malte Buschenlange und Laura Recasens Duran hatten Werke aus ihrem aktuellen Programm zusammengestellt. In der Besetzung Harfe, Querflöte, Geige, Bratsche und Cello spielten die jungen Künstler der Hochschule sowohl solistisch als auch im Duett, im Trio und als Quintett.

Kombination aus Flöte und Harfe zeigt besonderen Klangreiz

Dass der Klang der Harfe weit vielseitiger und dynamischer ist, als Klischees vermuten lassen, zeigte Rosetta Schade mit ihrem Solo und den Musikstücken „Deux Impromptus“ von Jean Cras sowie „La danse du moujik“ von Marcel Tournier. Nicht nur hohe, helle und sanfte Töne, sondern auch dunkle und beinahe glockenartige Klänge erfüllten die Räume des Garreler Raumaustatters im Wohnhus. Auch die Kombination aus Flöte und Harfe mit Henrike Kathe und Rosetta Schade als Duo zeigte besonderen Klangreiz.

Die Serenade von Ernst von Dohnányi brachten Leo Strelle an der Geige, Malte Buschenlange an der Bratsche und Laura Recasens Duran am Cello im Streichtrio zum Besten. Es folgten zwei weitere Stücke von Astor Piazolla von den Streichern. Zum Abschluss des stimmungsvollen Abends mit seinen reizvollen Stücken trat das Ensemble als Harfenquintett auf.

Insgesamt bot das Wohnzimmerkonzert den Besuchern ein kammermusikalisches Zusammenspiel, in dem es mal zart, mal kraftvoll-virtuos zuging. Die Verschiedenheit der Instrumente, die eine besondere Mischung von Klangfarben, -reichtum und Vielfalt entstehen lässt, trug nicht zuletzt zu der besonderen Atmosphäre des Wohnzimmerformats bei.

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