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Waldbühne Ahmsen inszeniert "Die Passion" neu

Regisseur Bernd Aalken aus Bad Bentheim lässt das Stück bereits zum 4. Mal aufführen. Nun soll alles moderner werden.

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Jesus und Jünger: Christus kommt in diesem Stück ohne lange Haare und Bart aus. Foto: Dröge

Jesus und Jünger: Christus kommt in diesem Stück ohne lange Haare und Bart aus. Foto: Dröge

Die Lebens- und Leidensgeschichte Jesu Christi ist den meisten Menschen bekannt. Und doch ist die szenische Ausgestaltung immer etwas Besonderes, wie es in einer Mitteilung der Waldbühne Ahmsen heißt. Die Waldbühne zeigt ihre "Passion" bereits. Nach der Frauenkundgebung am Freitag (24. Juni), 18 Uhr, steht die nächste Aufführung für Sonntag (26. Juni), 15.30 Uhr, auf dem Spielplan. Bis Mitte September wird gespielt. 80 Darsteller wirken mit.

Während Regisseur Bernd Aalken aus Bad Bentheim "Die Passion“ dort bereits zum 4. Mal auf die Bühne bringt, hat er sich nun für eine modernere Inszenierung entschieden, wirbt die Waldbühne. Besondere Aufmerksamkeit werde der Figur des Judas zuteil. Diese  – gespielt von Matthias Siemer – solle in ihrer Zerrissenheit stärker herausgestellt wer. Jesus – dargestellt von Marcel Grol – komme ganz ohne lange Haare und Bart aus.

Weitere ungewöhnliche Momente gebe es durch den Tanz der Händlerinnen oder am Hofe Herodes‘ – choreografiert von Irina Kempel, dem Auftritt eines schrillen Luzifers, der immer wieder Zwiesprache mit verschiedenen Personen des Geschehens halte und in der Art, wie Kreuzigung mit dem aktuellen Weltgeschehen verwoben werde, gibt die Waldbühne als Beispiele.

Parallel läuft als Familienstück "Pinocchio“. Weiter geht es den Aufführungen ab dem 3. Juli. Karten können im Vorverkauf und an der Tageskasse erworben werden.

  • Info: Weitere Aufführungstermine für beide Inszenierungen sowie Infos zum Kartenvorverkauf gibt es unter www.waldbuehne-ahmsen.de.

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