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Visbeker sind begeistert vom Vorfrühlingskonzert "Geschenk der Musik"

Zahlreiche Besucher honorieren die Leistung des Flötenquartetts "Quadrat" und des Chores "Chorage" mit Standing Ovations. 1,5 Stunden lang gab es in der Emmauskirche abwechslungsreiche Musik.

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"Chorage" sang auch moderne Stücke, wie Leonard Cohens "Halleluja" und Billy Joels "The longest time".   Foto: Heinzel

"Chorage" sang auch moderne Stücke, wie Leonard Cohens "Halleluja" und Billy Joels "The longest time".   Foto: Heinzel

Es war ein gefeierter Konzertabend in der Visbeker Emmauskirche. Der neunköpfige Chor „Chorage“ unter der Leitung von Dr. Jutta Heyen, am Klavier begleitet durch Dr. Ulrike Kehrer, musizierte gemeinsam mit dem Flötenquartett „Quadrat“ aus Großenkneten. Das Event fand auf Einladung des Kulturkreises Visbek statt.

Eröffnet wurde der Abend mit dem Titel „Bless the Lord“ von Jacques Berthier. Nach und nach kamen die Sänger während des Liedes nach vorne, um anschließend zwei weitere Lieder zu singen, darunter Leonard Cohens „Halleluja“. Eine Hommage, mit der an einen „wunderbaren Songwriter“ erinnert wurde. Cohen war am 7. November 2016 im Alter von 82 Jahren in Los Angeles gestorben. Der Kanadier hatte „Halleluja“ erstmals 1984 auf dem Album „Various Positions“ veröffentlicht. Und so erklang zum warmen Licht der Abendsonne  Cohens wahrscheinlich berühmtester Song. Die Sänger erhielten dafür viel Applaus.

Danach kam der erste Visbeker Auftritt des Blockflötenquartetts, das seit über 10 Jahren auf Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassflöten musiziert. Die Mitglieder beherrschen jeweils alle vier Flöten. Sie begannen mit dem Vortrag des Concerto in F-Dur für vier Altflöten von Georg Philipp Telemann (1681-1767) – musikalisch kurzweilig und fröhlich. Kein Wunder, dass der „Vielschreiber“ in seiner Zeit „bekannt und beliebt“ war, wie Ilse Marianne Brose erzählte.

Quadrat (von links): Gabi Hinrichs, Ilse Marianne Brose, Grit Menkens und Jutta Bussen.    Foto: Heinzel"Quadrat" (von links): Gabi Hinrichs, Ilse Marianne Brose, Grit Menkens und Jutta Bussen.    Foto: Heinzel

Danach sang „Chorage“ erneut drei Lieder, darunter Billy Joels „The longest time“. „Es ist eine wunderschöne Liebeserklärung“, erfuhren die Besucher bei der Einführung des Liedes. Es folgte ein durchaus peppiger, aber gleichzeitig entspannter Vortrag des Songs, bevor die Flötistinnen einige Tänze zum Besten gaben. Dieser abwechselnde Vortrag der beiden Gruppen war klug gewählt und sorgte für eine spannende Abwechslung zwischen Instrumental- und Chormusik. Das Ganze gipfelte in dem gemeinsamen Vortrag des Liedes „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius.

Die Visbeker zeigten sich freizügig mit ihrem Applaus und spendeten diesen lautstark und oft für die gelungene Mischung aus weltlicher und kirchlicher Musik. Pfarrerin Andrea Hilgen-Frerichs hatte allen zur Begrüßung einen schönen Abend und ganz viel Freude gewünscht. Der Reaktion der Besucher nach zu urteilen, war dies der Fall. Zum Abschluss des Vorfrühlingskonzerts gab es jedenfalls stehende Ovationen für die Musiker.

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