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"Versteckte Botschaften" in farbenfrohen Bilder sind jetzt in Visbek zu sehen

Die Ausstellung der international renommierten Künstlerin Ingelore Kreienborg ist mit einer Vernissage eröffnet worden und ist noch bis zum 1. August im Rathaus Visbek zu sehen.

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Bürgermeister Gerd Meyer (links) im Gespräch mit Künstlerin Ingelore Kreienborg (rechts). Im Hintergrund eines der kleineren Werke. Foto: Heinzel

Bürgermeister Gerd Meyer (links) im Gespräch mit Künstlerin Ingelore Kreienborg (rechts). Im Hintergrund eines der kleineren Werke. Foto: Heinzel

Ingelore Kreienborg wollte schon immer malen und fing früh damit an. Sie nutzte damals die alten Tapeten ihres Vaters als Leinwand. Über kleinere Umwege verwirklichte sie später ihren Traum und schafft nun strahlende intensive Bilder auf denen der Betrachter kontinuierlich etwas Neues entdecken kann und zwar mal durch Nähe und mal durch Distanz.

Ihre „Versteckten Botschaften“ gibt es jetzt im Visbeker Rathaus zu entdecken. Die Künstlerin stellt dort noch bis zum 1. August eine Auswahl ihrer Bilder aus. Mit einer Vernissage im Ratssaal wurde die Schau eröffnet. „Wir warten jetzt 3 Jahre darauf“, sagte sich Bürgermeister Gerd Meyer. Nach der tristen, deprimierenden Pandemiezeit schaffe sie mit ihren farbenfrohen und intensiven Arbeiten einen Gegenpol.

„Dann geht der Schalk mit ihr durch und Miniaturkarawanen ziehen durchs Bild.“Matthias David

Für den musikalischen Rahmen sorgte Dr. Jutta Heyen (Piano), Birgit Osterkamp (Gesang) und Karl-Heinz Warnking (Schlagzeug). Die drei gaben unter anderen von Udo Jürgens „Das ist Dein Tag“ und von Max Raabe „Für Frauen ist das kein Problem“ zum Besten. Matthias David, der schon lange mit der Künstlerin zusammenarbeitet und befreundet ist, gab eine kurze, prägnante Einführung in das Werk und das Schaffen Ingelore Kreienborgs.

Die in Wildeshausen aufgewachsene Malerin wollte schon früh freischaffend und selbstständig sein, male gerne Tiere und erschaffene „wunderbare Irritationen“, wie Matthias David ihre in den Bildern versteckten Botschaften nannte. „Dann geht der Schalk mit ihr durch und Miniaturkarawanen ziehen durchs Bild“, meinte David und ergänzte: „Spannung entsteht dort, wo das Gewohnte durchbrochen wird.“

Hier ist unter anderem ein Kakapo abgebildet – ein flugunfähiger, nachtaktiver ausschließlich in Neuseeland beheimateter Papagei.  Foto: privatHier ist unter anderem ein Kakapo abgebildet – ein flugunfähiger, nachtaktiver ausschließlich in Neuseeland beheimateter Papagei.  Foto: privat

Ingelore Kreienborg liebt es, in ihrem Atelier in Bremen zu arbeiten. Sie malt dort jeden Tag. Dazu legt sie meist internationale Musik auf. Instrumental wohlgemerkt. „Das stimuliert mich“, meint die Malerin. Für sie ist das Malen eine Gefühlssache, vieles entstehe intuitiv. In der Musik spiegele sich die aktuelle Schaffensphase. Ruhige, entspannte Klänge brauche sie, wenn sie sich besonders konzentrieren muss.

Dynamische Klänge sind angesagt bei großen wagemutigen Strichen. „Ich liebe Primärfarben“, sagt Ingelore Kreienborg. Damit zeichnet sie sehr oft Tiere – meist sind es bedrohte Arten wie beispielsweise der Kakapo, von ihm gebe es weltweit nur noch wenige Exemplare. Laut National Geographic lebten 2021 noch 204 der flugunfähigen und nachtaktiven Papageien, der ausschließlich in Neuseeland beheimatet ist. Mit ihren Bildern schaffe sie auch eine bleibende Erinnerung an diese Tiere.

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