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Über den Verlust nach Tschernobyl-Katastrophe

Im Dümmer Museum gibt es ab Sonntag eine Sonderausstellung des Künstlers Hermann Buß. Bis zum 1. November ist die Ausstellung im Dümmer Museum zu sehen.

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Renaturierung heißt dieses Werk des Künstlers Hermann Buß und ist in der Ausstellung zu sehen. Foto: Hermann Buß

Renaturierung heißt dieses Werk des Künstlers Hermann Buß und ist in der Ausstellung zu sehen. Foto: Hermann Buß

Die Wanderausstellung „Polessje-Elegie – Das verlorene Land“ des ostfriesischen Künstlers Hermann Buß gastiert ab Sonntag (13. September) bis zum 1. November im Dümmer Museum in Lembruch. In der in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ und dem Arbeitsfeld Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste (HkD) Hannover entstandenen Ausstellung zeigt Hermann Buß in großformatig-detailreicher Malerei, wie die Tschernobyl-Katastrophe von 1986 das Land und die Menschen verändert hat. Das geht aus einer Ankündigung hervor.

Begleitend zur Ausstellung finden weitere Veranstaltungen statt. Am 20. September (Sonntag) um 19 Uhr kommt der Künstler Hermann Buß und berichtet von seiner Reise sowie begleitet den Rundgang für Interessierte durch die Ausstellung. Am 21. November (Mittwoch) wird ab 19 Uhr ein bebilderter Vortrag mit dem Titel „Gomel – Das Leben nach der Tschernobyl-Katastrophe“ gehalten. Aufgrund der Corona-bedingten Vorgaben sind die Plätze für beide Veranstaltungen begrenzt. Bei Interesse und nach Voranmeldung können jedoch zusätzliche Gruppenführungen mit Hermann Buß für maximal zehn Personen verabredet werden.

Hermann Buß wählt einen persönlichen Zugang für seine Bilder. „Mein Thema ist die Auflösung der einst so gelungenen maßvollen Synthese zwischen Mensch, Architektur und Natur. Die Würde all dessen und deren Verlust auf ewige Zeit. Keine Anklage-, sondern Klagebilder über etwas, was unbeschreiblich ist, und von dem man sich gar kein Bild machen kann“, wird der Künstler in der Ankündigung zitiert. Keine Mahnung an den Betrachter, sondern eine Einladung zum Gedenken sollen die Bilder sein.


  • Info: Der Eintritt in das Museum kostet 2,50 Euro und beinhaltet die Ausstellung.

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