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Tierisches Theater: Matthias Hüninghake lässt die Puppen tanzen

Ein bunter Mix aus Comedy, Musik und Magie: Gemeinsam mit seinen tierischen Freunden zaubert der Puppenrocker in Lohne dem Publikum des Chameléons ein Lächeln ins Gesicht.

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"Jetzt spricht er mit sich selber": Drache Fluffi läutete humorvoll den Abend ein. Foto: Krone

"Jetzt spricht er mit sich selber": Drache Fluffi läutete humorvoll den Abend ein. Foto: Krone

Matthias Hüninghake hat es sich zur Aufgabe gemacht, als "Puppenrocker“ seine Talente im Bauchrednern, musizieren und zaubern in einer abwechslungsreichen Bühnenshow für Jung und Alt auf sein Publikum loszulassen. Seit einem Jahr ist er mit seinem Programm "Puppen weinen DOCH..!“ auf Tour und ließ die Besagten als seine Bühnenbegleiter am Samstag (12. November) im Lohner Chameléon nicht etwa tanzen, sondern vielmehr sprechen.

Und so überließ Hüninghake dem Drachen Fluffi sogleich die Aufgabe, den Abend zu eröffnen. Dieser wusste so  einiges aus Matthias' Lebensgeschichte zu berichten, jedoch nicht ohne einen gewissen lästernden Unterton, was in der Aussage „doch es kam alles noch schlimmer, denn jetzt spricht er mit sich selbst“ gipfelte.

Nicht nur Comedy, sondern auch Musik und Zauberei

Waschbär Rocco hatte, anstatt für die Show zu üben, seine Fanpost gelesen, die er jedoch nicht preisgeben wollte – aus Datenschutzgründen. Doch nach lautstarker Aufforderung des Publikums rückte er schließlich mit der Sprache raus. Zauberhase Hansi hingegen wollte einen Kartentrick ohne Karten vorführen – dieses Mal waren die Kosten der Grund. Mit Hilfe einer mutigen jungen Dame schaffte er es dennoch, einen guten Trick vorzuführen. Als Dankeschön erhielt die Freiwillige einen Plüsch-Rocco.

Hüninghake lockerte die (plüsch-)tierischen Auftritte immer wieder durch musikalische Einlagen auf – sei es gesanglich mit Gitarrenspiel oder mit Hilfe der Puppen und des Publikums, das mit Klatschen und Stampfen den Takt angab. Die lustige Bande, ob Hund Harri, Geheimagenten-Eichhörnchen Siggi, Pinguin Toni oder Füchsin Nikita, entlockten dem Publikum immer wieder Gekicher und Applaus. Besonders die Kinder waren begeistert und lachten lautstark – so auch bei einem Dialog mit Toni – in dem die Worte ausschließlich mit G begannen. Dabei drohte selbst Hüninghake vor Lachen aus der Rolle zu fallen.

Tierische Freunde begeistern Jung und Alt gleichermaßen

Die zahlreichen Besucher erlebten somit einen Abend voller Gags, Gesangs- und Zaubereinlagen in charmanter und gemütlicher Kabarettathmosphäre, die die Organisatoren geschaffen hatten. Bei all dem Klamauk wurden auch ernstere Themen wie Schule und Durchhaltevermögen angesprochen und lieferten zusätzlich zur Unterhaltung einen Mehrwert für Jung und Alt.

Hüninghake nahm sich nach der Vorstellung noch die Zeit, OM-Online zu erzählen, wie er zum Puppenrocker wurde. Als er von Bekannten eine Puppe geschenkt bekam, nahm die ganze Geschichte ihren Anfang, berichtete Hüninghake. Dieser Impuls habe sich zu einer waschechten Bühnenshow entwickelt. "Ich mag eher kleinere Gruppen, so kann man auf die einzelnen Leute besser eingehen", sagte Hüninghake. Diese Intimität mit dem Publikum mache ihm sehr viel Spaß. Im Anschluss erfüllte der Puppenrocker noch zahlreiche Autogrammwünsche begeisterter Kinder.

Gemeinsames Abschiedsfoto: Die Kinder wollten nach der Show noch alle ein Autogramm vom Puppenrocker. Foto: SeelhorstGemeinsames Abschiedsfoto: Die Kinder wollten nach der Show noch alle ein Autogramm vom Puppenrocker. Foto: Seelhorst

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