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Themen Tod und Trauer: Hospizdienst lädt zum "Death-Slam" ein

Sechs Künstler und Künstlerinnen stehen am 10. Juni auf der Bühne im Kulturbahnhof. Der Eintritt an diesem Abend ist frei, der Verein bittet um eine Spende für die ehrenamtliche Arbeit.

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Freut sich auf die Veranstaltung: Mike Bieder vom ambulanten Hospizdienst für den Landkreis Cloppenburg. Foto: Hermes

Freut sich auf die Veranstaltung: Mike Bieder vom ambulanten Hospizdienst für den Landkreis Cloppenburg. Foto: Hermes

Zu einem "Death-Slam" lädt der ambulante Hospizdienst für den Landkreis Cloppenburg am 10. Juni (Freitag) im Kulturbahnhof ein. Beginn ist um 19 Uhr, der Einlass startet eine halbe Stunde früher. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der FUNUS-Stiftung organisiert, sie ist Teil einiger Sonderveranstaltungen zum 25-jährigen Jubiläum des Hospizdienstes.

Die Verbindung zur Stiftung hat Mike Bieder hergestellt. „Ich kenne den Vorsitzenden Frank Pasic seit vielen Jahren, wir sind gut befreundet“, erzählt der ehrenamtliche Helfer aus Cloppenburg. Bei dem Wettbewerb werden selbst geschriebene Texte, die Tod und Trauer thematisieren, innerhalb einer bestimmten Zeit vorgetragen. Die Besucher küren durch Applaudieren den Sieger oder die Siegerin.

„Das Konzept ist ja bekannt, nur der Themenschwerpunkt ist anders.“Mike Bieder vom Hospizdienst

„Das Konzept ist ja bekannt, nur der Themenschwerpunkt ist anders“, sagt Bieder. Beim Poetry Slam habe sich in den vergangenen Jahren eine Gemeinschaft gebildet, viele Künstler kennen sich untereinander. In Cloppenburg werden Jean-Philippe Kindler, Paul Bokowski, Skog Ogvann, Annika Blanke, Monika Mertens und Erik Leichter auf der Bühne stehen. Moderiert wird die Veranstaltung von Katja Hofmann aus Halle.

Bieder hat gemeinsam mit der Stiftung bereits ähnliche Formate in anderen Städten durchgeführt, nun gibt es den Termin in seiner Heimatstadt: „Ich freue mich schon sehr darauf.“ Bei dem Thema gebe es selbstverständlich auch nachdenkliche und traurige Abschnitte, überwiegend herrsche jedoch eine lustige und lockere Atmosphäre. „Und Katja Hofmann führt gekonnt durch den Abend“, sagt Bieder.

Es geht vor allem um eines: das Leben

„Wir slammen uns zu Tode. Wir slammen, bis es nicht mehr geht. Wir slammen um Leben und Tod“, heißt es passenderweise in der Ankündigung. Jeder Text berühre das Ende, das man eigentlich nicht sehen wolle. Und auch, wenn der Death-Slam seinem Namen alle Ehre macht, gehe es vor allem um eines: das Leben.

Vor Ort ist auch der Besuch des Stiftungsvorsitzenden Frank Pasic geplant, im Laufe der Jahre sei eine echte Freundschaft zu ihm entstanden. Bieder selbst hilft der Einrichtung aus Kabelsketal bei Leipzig ehrenamtlich, wenn Unterstützung gebraucht wird.


  • Info: Der Eintritt an diesem Abend ist frei, der Hospizdienst bittet um eine Spende für die ehrenamtliche Arbeit.

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