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"The Greatest Show" geht in die dritte Runde

Starke Einzelauftritte und knisternde Duette: Das Dinklager Musical-Festival Part III hat am Samstagabend das Publikum begeistert. Es war bislang der stimmungsmäßige Höhepunkt der Konzertreihe.

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Ein rockiger Abend: (von links) Alex Melcher, Vera Bolten, Florian Hinxlage, Rob Fowler und Moderator Mathias Schlung. Foto: Heinzel

Ein rockiger Abend: (von links) Alex Melcher, Vera Bolten, Florian Hinxlage, Rob Fowler und Moderator Mathias Schlung. Foto: Heinzel

Starke Einzelauftritte, energiegeladene und knisternde Duette gestalteten einen Abend voller mitreißender, aber auch gefühlvoller Songs, der vom Publikum mit Standing Ovations und lautstarken Zugabe-Rufen honoriert wurde.

Es war bereits das dritte von fünf Konzerten im Rahmen des Dinklager Musical-Festivals. Doch sowohl Publikum als auch die Künstler setzten am Samstagabend im Vergleich zu den beiden Vorgängern noch einen drauf. Es war bislang der stimmungsmäßige Höhepunkt der Konzertreihe, und zwar ein rockiger. Die Künstler sprühten vor Energie und Sangesfreude, verstanden es zudem geschickt, durch ruhigere und gefühlvolle Lieder Kontrapunkte zu setzen.

Klon mit Mission: Mathias Schlung führte durch den Abend. Foto: Heinzel"Klon mit Mission": Mathias Schlung führte durch den Abend. Foto: Heinzel

Souverän und humorvoll führte Mathias Schlung, die "Reinkarnation Frank Sinatras", wie Veranstalter und Sänger Florian Hinxlage ihn nennt, durch den Abend. Die Akteure kamen zum inzwischen schon traditionellen Eröffnungslied "The Greatest Show" zusammen. Dieses Mal auf der Bühne waren Vera Bolten, Alex Melcher, Rob Fowler, Florian Hinxlage sowie Mathias Schlung. Sie sangen Lieder aus Musicals wie "Das Wunder von Bern", "Rocky", "Die letzten 5 Jahre", "The Rocky Horror Show", "Rent", "Wicked", "We will rock you" oder "Bat out of Hell". Aber nicht nur: Rob Fowler sang beispielsweise seine ganz eigene, gefühlvolle Version von Michael Jacksons "Billie Jean".

Das Thema Männer und Frauen bearbeiteten Vera Bolten und Mathias Schlung in einem humorvollen Duett mit Gedanken aus den "Tagebüchern von Adam und Eva". Dabei wurden die unterschiedlichen Perspektiven der zwei Geschlechter sehr deutlich. Fühlte sich der Mann kritisiert, sprach die Frau von "optimieren". Das Ende vom Lied war schlicht: "Ne ganz beschissene Situation."

Songs von Queen und Meat Loaf bildeten das Finale

Doch im Ganzen überwogen die rockigen Momente des Konzertes, und es endete mit Songs von Queen und Meat Loaf. Es war ein Finale Furioso, das zudem zeigte, wie sich Konzerte inzwischen gewandelt haben. Heute heißt es "Holt die Handys raus" und nicht mehr "Holt die Feuerzeuge raus". Rob Fowler forderte das Publikum zu Ersteren auf, und es folgte seiner Bitte, sodass es auf dem inzwischen dunkel gewordenen Dinklager Schützenplatz, richtig stimmungsvoll wurde. 

Doch damit gaben sich die Besucher nicht zufrieden und forderten lautstark eine weitere Zugabe. Und so schloss sich musikalisch der Kreis, und die Künstler sangen erneut "The Greatest Show". Das Lied enthielt ja die passende Textzeile für den Abend: "This is where you wanna be!"

Fotos: Mo Samir
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Foto: Mo Samir
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Foto: Mo Samir
Foto: Mo Samir
Foto: Mo Samir
Foto: Mo Samir
Foto: Mo Samir
Foto: Mo Samir
Foto: Mo Samir

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