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Star-Harfenist spielt bei Oratorium in der Vechtaer Klosterkirche

Noch 3 Konzerte hat der Kantor Eberhard Jung in diesem Jahr geplant. Schon am kommenden Samstag gibt es das Weihnachtsoratorium – herausragend besetzt.

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Konzertsaal: Die Klosterkirche soll in der Kulturlandschaft wieder eine starke Rolle spielen. Archivfoto: M.Niehues

Konzertsaal: Die Klosterkirche soll in der Kulturlandschaft wieder eine starke Rolle spielen. Archivfoto: M.Niehues

Der erste Aufschlag vor dem Jahresende ist gemacht. 4 Termine für Konzerte und Auftritte in der Klosterkirche hatte der Kantor der evangelischen Gemeinde, Eberhard Jung, angesetzt. Beim großen Konzert zum 1. Advent mit der Kantorei, dem Posaunenchor und dem Seniorenchor blieb in der historischen Kirche kaum ein Platz frei. Und schon am Samstag (3. Dezember, 18 Uhr) geht es weiter: Jung erwartet zum Weihnachtsoratorium in der Klosterkirche auch einen Star-Harfenisten: Den Schweizer Joel von Lerber.

Für den Vechtaer Kantor ist das "riesiges Glück im Unglück". Die ursprünglich für das Konzert eingeplante Harfenistin musste aus Krankheitsgründen absagen. Jung hatte Sorge, überhaupt eine Vertretung zu finden. Dann sagte ganz spontan Joel von Lerber zu. Der Harfenist gilt mit seinen 31 Jahren als aufsteigendes Nachwuchstalent. Er spielt als reger Solist mit Orchestern in der Schweiz und in Deutschland und sammelt international Anerkennung bei Gastspielen.

Auf dem Programm stehen am Samstag das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns, Antonio Vivaldis Magnificat und das Harfenkonzert in B-Dur von Georg Friedrich Händel. Zu hören sind neben dem Gast-Harfenisten und der gastgebenden Kantorei auch das Joseph-Joachim-Orchester aus Hannover, die beiden Sopranistinnen Meike Luschko und Beate Stanko, Alt Eike Tiedemann, Stefan Adam als Bariton und Fabian Strothmann als Tenor. Finanzielle Unterstützung, um dieses musikalische Aufgebot leisten zu können, bekommt die Kirchenmusik von der Stadt und Landessparkasse zu Oldenburg (LzO).

Das Programm geht direkt weiter

Aber der Aufwand lohne sich, sagt Eberhard Jung. Das Publikum erwarte am Samstag – anders als beim bekannten Oratorium von Johann-Sebastian Bach – kein Konzert mit pompösen Pauken und Trompeten. Die ausgewählten Werke seien leiser, es gebe stille Momente, sagt Jung. Durch das Harfenspiel wirkten die Stücke sehr edel, "engelshaft" – aber eben nicht kitschig. Der Eintritt zum Weihnachtsoratorium kostet je nach Sitzplatzkategorie zwischen 16 und 23 Euro; Schüler und Studenten zahlen die Hälfte.

Bereits am folgenden Sonntag (11. Dezember, 17 Uhr) geht das musikalische Programm in der Klosterkirche weiter: Erstmals treten der Kinderchor und der Seniorenchor "Spätlese" gemeinsam auf. Sie singen Advents-, Weihnachts- und Winterlieder, geistliche und weltliche Stücke. Dazu liefert ein Ensemble die instrumentale Unterstützung, Thomas Schwill liest dazu Texte.

Der Eintritt zu diesem Weihnachtskonzert kostet 10 Euro für Erwachsene, für Kinder 3 Euro.

Besonderer Jahresabschluss

Außerdem findet auch in diesem Jahr wieder das "Dinner for Everyone" am Silvesterabend (31. Dezember, 23 bis 23.55 Uhr) mit Musik – heitere, besinnliche, festliche und Chanson – und Texten in der Klosterkirche statt. Neben den Musikern sind als Sprecher Pfarrerin Ute Clamor und Pfarrer Andreas Technow dabei. Das Angebot hatte sich vor der Pandemie zum Erfolgsformat entwickelt. Eintritt: 20 Euro, ermäßigt 10 Euro.

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