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Oldenburgerin schreibt neuen Algarve-Krimi

Die frühere OV-Redakteurin Bettina Haskamp lebt seit 15 Jahren im Süden Portugals. In ihren spannenden Krimis baut sie immer wieder Eigenheiten der Region ein.

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Algarve mit neuem Algarve-Krimi – und der Autorin Carolina Conrad/Bettina Haskamp. Foto: Haskamp

Algarve mit neuem Algarve-Krimi – und der Autorin Carolina Conrad/Bettina Haskamp. Foto: Haskamp

Einsam und scheinbar verlassen steht das Wohnmobil mit österreichischem Kennzeichen auf einem abgelegenen Parkplatz im Hinterland der Algarve. Drei wilde Hunde wuseln um das Gefährt herum, als Anabela Silva unweit ihres Heimatortes ihre Jogging-Runde beginnt. Und sie sind noch immer da, als Anabela zurückkehrt. Ein neugieriger Blick ins Innere des Fahrzeugs – da liegt eine weibliche Leiche. So beginnt der neue, spannende Krimi in der mittlerweile auf 4 Bände angewachsenen Algarve-Reihe der Autorin Carolina Conrad; Pseudonym der früheren OV-Redakteurin Bettina Haskamp, die aus Oldenburg stammt und seit 15 Jahren im Süden Portugals an der Grenze zu Spanien lebt. „Stürmische Algarve“ (rororo Nr. 00756, 302 Seiten, zehn Euro) heißt der Roman, in dem die Autorin ihre Hauptdarsteller Silva und Kommissar João Almeida, die beide seit geraumer Zeit auch als Paar unterwegs sind, in eine verwirrende Geschichte verwickelt. Dabei war es doch eigentlich Selbstmord, der Fall mit der toten Österreicherin schon abgeschlossen.

Die Orte des Geschehens sind oftmals real

Bis Anabela und João auf Ungereimtheiten stoßen und auf einen zweiten Toten, der sich als Ehemann der Urlauberin entpuppt. Nun geht es hinein in die Ermittlungsarbeiten des Kripo-Teams, an denen sich Anabela erneut als Übersetzerin beteiligen darf. Denn Zeugen und Verdächtige sind auch reiche, deutschsprachige Ausländer, Bewohner eines Villenviertels im Umfeld eines der exklusiven Golfclubs an der Algarve. Carolina Conrad spinnt den Faden der Geschichte so, dass immer wieder Eigenheiten der Region aufleuchten; die Orte des Geschehens sind oft real und anhand einer Karte nachvollziehbar. Und das Leben der Menschen vor Ort wird intensiv thematisiert; wie die Autorin im Anhang schreibt, auch deshalb, weil durch die Corona-Pandemie viele Einheimische ihre Jobs verloren und soziale und mitmenschliche Probleme zugenommen haben.

Die Haupt-Protagonisten der Anabela Silva-Algarvekrimis sind den Lesern sicherlich mittlerweile bekannt. Aber auch bei ihnen gibt es immer wieder neue, unerwartete Entwicklungen. So ist die „Stürmische Algarve“ erneut ein unterhaltsamer, flüssig zu lesender Krimi, in dem die Spannung immer hoch bleibt – auch wenn wir uns zwischendurch gerne einmal einen Seitenblick auf das atemberaubende Algarve-Panorama erlauben.

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