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Ohne Proben "in tollem Ambiente"

Die Musiker der Band "Marshall Cooper" genossen das Open-Air-Feeling im Museumsdorf. Und das Publikum freute sich über Brass-Musik vom Feinsten.

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Cool: Marshall Cooper ist Brass Band Spektakel, Soundtrackband und Rock’n’Roll-Act in einem. Das Publikum war  restlos begeistert. Foto: Heidkamp

Cool: Marshall Cooper ist Brass Band Spektakel, Soundtrackband und Rock’n’Roll-Act in einem. Das Publikum war restlos begeistert. Foto: Heidkamp

Eine überaus trockene Einleitung von „Marshall Cooper“, Bandleader Manuel Hilleke, der damit etwas in Gang setzte, was durchaus als musikalisches Glanzlicht in die Geschichte der Cloppenburger Jazz- und Bluesfreunde eingehen dürfte. „Es ist für uns ein ganz besonderer Abend, denn wir spielen 2020 zum allerersten Mal ohne Proben und dann auch noch in diesem tollen Ambiente. Das zeigt, dass ihr ganz schön cool seid“, bedankte sich Hilleke bei den Jazz- und Bluesfreunden und freute sich besonders darüber, dass die „Maschine noch lief“, wie er es ausdrückte.

Die Besucher spürten gleich zu Beginn die Vorfreude der Musiker, endlich wieder auf der Bühne stehen zu dürfen. Die Band präsentierte sich nach der Corona bedingten Zwangspause beim „Open-Air“ Spektakel auf dem Brink in Spiellaune und boten Brass-Musik auf höchstem Niveau. Und es folgte eine wahre Blechlawine, die die rund 150 Zuhörer im Cloppenburger Museumsdorf überrollte.

Mal extrem laut, dann wieder sehr leise

Die Band bot nicht nur ein musikalisches Feinschmeckermenü, sondern gleichzeitig auch ein echtes Glanzlicht. Von der Klassik bis zur Moderne, von weich über virtuos bis klanggewaltig – Gleich mit dem ersten Sond „Cooper Inferno“ bekam das Publikum einen Eindruck davon, was Brass-Musik ist: Mal extrem laut, dann wieder sehr leise, vor allen Dingen aber harmonisch, facettenreich, äußerst dynamisch und druckvoll.

Den Beweis traten die Musiker unter anderem mit dem „Bitter Sweet bone“ an, eine Hommage an die berühmten Filmmusikern der James Bond Klassiker. „Old Mariachi“ und „The Orientalist“ boten furiosen Blechbläserklänge, bei „Funky Fanfare“ donnerten die Takte nur so von der Bühne. Am Ende waren sich die Besucher einig: Für grandiosen Musikgenuss muss man nicht in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch in der Kreisstadt stattfindet. Den Jazz- und Bluesfreunden Cloppenburg sei Dank.

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