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Nikolaus von der Assen verschiebt seine Ausstellung auf Ende März 2022

Der Grund ist die aktuelle Pandemielage. Die Werkschau "Dick aufgetragen IV – Aktuelle Arbeiten in extrem pastoser Ölmaltechnik" war schon komplett fertig gehängt und hätte jetzt starten können.

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Nikolaus von der Assen vor einem seiner Gemälde. Rechts zu sehen die Projektskizze mit der er seine Motive auf ihre Umsetzbarkeit prüft. Foto: Heinzel

Nikolaus von der Assen vor einem seiner Gemälde. Rechts zu sehen die Projektskizze mit der er seine Motive auf ihre Umsetzbarkeit prüft. Foto: Heinzel

Die Bilder hängen – sie zeigen Landschaften, Blumen oder ein Chamäleon. "Alles ist fertig", sagt Nikolaus von der Assen. Der 66-Jährige wollte zwischen dem 3. und 12. Dezember in seinem 2018 eröffneten Kunsthaus Steinfeld eigene Gemälde und Arbeiten von Gastkünstlern ausstellen. Aufgrund der sich verschärfenden Pandemie hat der Steinfelder aber entschieden, die Werkschau "Dick aufgetragen IV" auf voraussichtlich Ende März zu verschieben. Das betrifft auch den für den 5. Dezember geplanten Vortrag von Klaus Kirmis über Vincent van Gogh. Nikolaus von der Assen bedauert dies, denn der Kunsthistoriker "erzählt so unglaublich schön". Meistens würde der Vortrag musikalisch mit Liedern aus der Zeit des Künstlers umrahmt.

Neben eigenen Werken hätte der Steinfelder in seiner Ausstellung auch Arbeiten von Gastkünstlern wie Alexander Jeanmaire, Gabriele Middelmann, Elisabeth Wischeropp und Thomas Ritter gezeigt. Auch sie hängen bereits in den Schauräumen. Es sind großformatige, abstrakte Arbeiten in Acrylfarben. Jens Wichern präsentiert dazwischen "Minifiguren" in Alltagssituationen, die humorvoll in Szene gesetzt sind. Seine eigene Malerei beschreibt Nikolaus von der Assen als gegenständlich. Er arbeite mit Ölfarben, deren Glanz er schätze. Betrachter seiner Kunstwerke hätten den "Drang zum Anfassen der Kunst". Die Ursache liege in dem "3D-Effekt" seiner Bilder, der durch einen dicken Farbauftrag entstehe. Diese reliefartige Malweise nennt man in der Kunst pastos – eine Technik die auch Vincent van Gogh benutzte.

Pastose Ölmalerei: Der dicke Farbauftrag führt zu einer reliefartigen Malweise.
Foto: Heinzel
Die Ausstellung ist fertig gehängt, aber aufgrund der Pandemie auf Ende März verschoben.
Foto: Heinzel
Mit seiner Maltechnik schaffe er einen 3D-Effekt bei seinen Bildern. Besucher hätten oft den Drang diese anzufassen, so Nikolaus von der Assen. 
Foto: Heinzel
Für seine Bilder brauche er einen Ausgangspunkt - oft sei dies ein Motiv einer Postkarte oder ein Foto.
Foto: Heinzel
Nikolaus von der Assen zielt mit seinen Bildern auf einen Wow-Effekt ab.
Foto: Heinzel

Nikolaus von der Assen braucht immer einen Ausgangspunkt, beispielsweise das Motiv einer Postkarte oder einer Fotografie. Von dieser Vorlage löse sich sein Bild sehr schnell und entwickele eine Eigendynamik, welcher der Künstler den Raum zur Entfaltung gibt. Das Ziel ist immer, einen "Wow-Effekt" bei dem Betrachter zu erreichen. Ob ihm das gelingt, darüber können sich Interessierte im nächsten Jahr ein eigenes Bild machen.

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