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Neues aus Görliwood

Meine Woche: Görlitz ist Deutschlands östlichste Stadt - und hat viel Filmgeschichte zu bieten.

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War wieder einmal in Görlitz. Bei den regelmäßigen Besuchen in meiner Heimatstadt gibt es jedes Mal etwas Neues zu entdecken. Ein fester Termin ist jährlich das traditionelle Altstadtfest, bei dem sich etliche Ex-Görlitzer treffen. So was wie der Stoppelmarkt. Beide Events fielen leider in diesem Jahr Corona zum Opfer.

Egal, wir haben uns trotzdem getroffen. Eine gute Entscheidung. Denn wir konnten die neuste Errungenschaft der mittlerweile deutschlandweit bekannten Filmstadt Görliwood, testen: den roten Doppeldeckerbus „Görliwood Entdecker“, der seit dem Sommer durch die Altstadt kurvt. Vom Obermarkt aus geht es quer durch die Görlitzer Film- und Stadtgeschichte.

Am Untermarkt schneite es für den Film „Goethe!“ Kunstschnee, erfährt man auf der Tour. Für Jules-Verne-Verfilmung „In 80 Tagen um die Welt“ verwandelte sich der Platz zudem in das Paris des 19. Jahrhunderts.

Nicht weit davon, am Lutherplatz, drehte Kate Winslet den „Vorleser“ und das Jugendstilkaufhaus Karstadt gelangte durch Wes Andersons „Grand Budapest Hotel“ weltweit zu großer Bekanntheit. Zwar kommen die Infos vom Band, aber dafür von Engelbert von Nordhausen. Der bekannte Synchronsprecher ist unter anderem die Erzählerstimme in „Inglourious Basterds“. Mehr als 100 Filme entstanden mittlerweile in Deutschlands östlichster Stadt. Görlitz hat aber auch noch viel mehr zu bieten.

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