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Nach langer Corona-Pause: "Grünes Gemüse" begeistert Garreler Publikum

Endlich wieder Live-Musik: Das Publikum im Gasthaus "Zum Schäfer" feierte das neue Programm der "Zucchini Sistaz", die auf Einladung des Kunst- und Kulturkreises nach Garrel gekommen waren.

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Konzerterlebnis: Die "Zucchini Sistaz" versprühten maritimes Flair im Gasthaus "Zum Schäfer". Foto: VDank

Konzerterlebnis: Die "Zucchini Sistaz" versprühten maritimes Flair im Gasthaus "Zum Schäfer". Foto: VDank

Für viele Gäste war es coronabedingt das erste Konzert seit Langem: Als wäre das nicht schon Anlass genug für kräftigen Applaus, erfreuten die "Zucchini Sistaz" ihr kulturell ausgehungertes Publikum im Gasthaus "Zum Schäfer" nun mit dem neuen Programm „Ein Tag am Meer“, das alle restlos begeisterte. Die frechen Frauen aus Münster waren auf Einladung des Kunst- und Kulturkreises nach Garrel gekommen.

Passend zum Programm begrüßten die drei Musikerinnen ihr Publikum nicht nur mit „Ahoi und Leinen los!“, sondern auch in maßgeschneiderten Bühnenkleidern, die zwar von typischen Marine-Outfits inspiriert waren, aber statt in Blau in "Zucchinigrün" erstrahlten.

Atlantik-Überquerung in der Pause

Das Thema des Abends, "Ein Tag am Meer", bildete den roten Faden. An diesem hangelten sich die drei nicht nur mit vielen neuen und gut ausgewählten Liedern entlang, sondern sie überzeugten auch mit ihren launigen Geschichten und Spielszenen, die mal geprobt und mal improvisiert wirkten. Damit leiteten sie immer zum nächsten Lied hin oder überbrückten eine Pause, um ein weiteres Instrument zu holen. Natürlich durfte an einem Abend, der "Ein Tag am Meer" sein sollte, nicht der Charles-Trenet-Klassiker „La Mer“ fehlen. Die "Zucchini Sistaz" sangen ihn mit deutschem Text. Mit dem Beach-Boys-Hit „Fun Fun Fun“ und Sonnenbrillen auf der Nase verabschiedeten die "Zucchini Sistaz" ihr Publikum in die Pause.

Zurück auf der Bühne brachten sie mit neuen Kostümen und jeweils sehr individuellem Kopfschmuck das exotische Flair einer Pazifikinsel nach Garrel. „Wir haben in der Pause eine kleine Atlantik-Überquerung absolviert“, erklärten sie die Verwandlung und träumten von Cocktails am Strand, „mit Schirmen mindestens so schön wie unsere Kleider“. Auch das musikalische Programm wurde in der 2. Hälfte etwas lateinamerikanischer, von „Copacabana“ und „Rum and Coca-Cola“ bis „Tico Tico“. Detlev Buschenlange, Vorsitzender des Kunst- und Kulturkreises, fasste zusammen: "Es war ein fantastisches Konzert, das Publikum war völlig aus dem Häuschen."

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