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Musikerantwort auf Corona heißt „Ode an die Freude“

Zeichen der Zusammengehörigkeit. Instrumentalisten und Sänger aus mehr als 20 Vereinen intonieren Beethoven.

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Engagement zeigen: Maximilian Braun aus Lohne beteiligte sich an der Initiative der heimischen Kapellen und Vereine. Foto: Floren

Engagement zeigen: Maximilian Braun aus Lohne beteiligte sich an der Initiative der heimischen Kapellen und Vereine. Foto: Floren

Aktive der mehr als 20 Kapellen im gut 1000 Mitglieder starken Musikerbund Südoldenburg sind gestern einem bundesweit über die sozialen Medien verbreiteten Aufruf gefolgt. In Zeiten der Corona-Pandemie legten sie sich lautstark und klangvoll ins Zeug und setzten ein Zeichen für die Zusammengehörigkeit der Menschen auch im Landkreis Vechta. An der Aktion beteiligten sich viele weitere Musiker und Musikerinnen.

Bei einem Balkonkonzert nach italienischem Vorbild traten Instrumentalisten als Solisten unter anderem in Oythe und Vechta um 18 Uhr auf die Balkone oder an die Fenster ihrer Wohnungen. Dort intonierten sie, jeder für sich und passend zum 250. Geburtstag des großen Komponisten und Pianisten, Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“. Auch Sänger waren willkommen, sich einzubringen und anderen Mut zu machen.

„Zum Mitmachen eingeladen war jeder, der ein Instrument spielen kann. Die erforderlichen Noten gab es im Netz“, so Ulrich Wichmann, Geschäftsführer des Musikvereins Oythe. Er lobte besonders die Bereitschaft des Vereinsnachwuchses und der Erwachsenen-Bläserklasse, sich an der Aktion zu beteiligen.

Ähnlich beeindruckt von der Initiative zeigte sich Maximilian Braun, der Vorsitzende der Stadtkapelle Lohne. „Wir haben uns der bundesweiten Aktion angeschlossen, um Lohne und seinen Bürgern in den Zeiten von Corona etwas Gutes zu tun“, so Braun, der zu Trompete und Flügelhorn griff. „Auch unser Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer wollte mit von der Partie sein“, sagte Braun. Zudem wollten die Angehörigen der Stadtkapelle Mitglieder anderer Vereine aus dem Stadtgebiet animieren, sich mit ihrem Instrument oder Gesang zu beteiligen. „Musik kennt keine Grenzen, sie verbindet,“ sagte Braun mit Blick auf das Zusammengehörigkeitsgefühl, das sich durch den Einsatz vieler Einzelner als Antwort auf Corona zeigte.

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