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Musikalische Hommage gilt den legendären „The Doors“

US-Westcoast-Sound der 1960er. Letzte Veranstaltung vor einer Corona-Zwangspause in der Scheune Leiber.

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Einen kurzweiligen Abend mit Live-Musik und Geschichten von der US-amerikanischen Westcoast-Rockband „The Doors“ hatte der Kunst- und Kultur-Kreis Damme in der Scheune Leiber angekündigt und keineswegs übertrieben. Oliver Perau, Lutz Krajenski und Enzo Briskorn sind Größen in Hannovers Rockszene. Mit Können, Feeling und viel Charme entführten sie das Dammer Publikum in die Zeit der Hippies.

Die Gruppe „The Doors“ war eine der prägendsten Rockbands der 60er Jahre. Um sie und ihren 1971 mit 27 Jahren verstorben Frontmann Jim Morrison ranken sich viele Mythen. Morrison war eine zentrale Symbolfigur der Hippiezeit. Er nutzte Konzerte regelmäßig für spontane Rezitationen poetischer Texte. Ähnlich praktizierten es die Musiker aus der Landeshauptstadt in der Scheune Leiber. Songs und Geschichten der Doors inszenierten sie passend aufeinander abgestimmt. Bereits mit dem Startsong „Light my fire“ wurde die verbindende Ausstrahlung dieser Musik spürbar.

Das Flair der 60er wurde im Saal wieder lebendig durch einen Hintergrundfilm, der eigens für diese Aufführung von Kulturkreis-Mitglied Hendrik Schwarberg aus altem Filmmaterial zusammengeschnitten und bearbeitet worden war. Lutz Krajenski ist der Pianist der Gruppe und ein musikalischer Tausendsassa. Er tritt mit verschiedenen Bands und Orchestern auf, ist Produzent und Arrangeur. Krajenski war mit Popsänger und Grammy-Preisträger Tom Jones auf Tournee. Oliver Perau ist Sänger, bekennender Doors-Fan und der Musik der Gruppe verfallen. Als „Juliano Rossi“ ist er seit mehr als 30 Jahren das Gesicht der Rockband „Terry Hoax“. Enzo Briskorn ist Sänger, Erzähler und Vorleser der Gruppe, die keinen Namen hat.

Ihre Erfahrung und Klasse brachten die drei Musiker an diesem Konzert- und Vorleseabend überzeugend zum Ausdruck. Das Publikum genoss es sichtlich, lauschte den Erzählungen fast andächtig und lebte die Musik förmlich mit.

Es war für unbestimmte Zeit die letzte Veranstaltung in der Scheune Leiber. Wegen der Corona-Pandemie steht eine Zwangspause an. Alle für die nächsten Wochen geplanten Termine wurden abgesagt oder verschoben. Auch die Veranstaltung zu den „Doors“ stand auf der Kippe. Man habe sich unter der Beachtung von Vorsichtsmaßnahmen entschieden, sie durchzuführen, so der zweite Vorsitzende vom Kunst- und Kultur-Kreis, Matthias Stöver. Desinfektionsmittel stand bereit, die Stühle waren weiter auseinandergestellt worden. Die Besucher mussten Namen und Telefonnummern hinterlassen. Damit sollte sichergestellt werden, dass im Falle der Erkrankung eines Gastes alle anderen benachrichtigt werden können.

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