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Museumsschiff soll wieder flott gemacht werden

Noch ist weiter unklar, wie das Feuer an Bord des Segelschiffs "Friederike von Papenburg" entstanden ist. Für den Bürgermeister steht aber schon jetzt fest: Das Wahrzeichen soll saniert werden.

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Archivfoto: NWM / dpa

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Nach dem Feuer auf dem Museumsschiff «Friederike von Papenburg» im Landkreis Emsland laufen die Untersuchungen zur Brandursache weiter. «Die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang», sagte eine Sprecherin der Polizei Emsland am Montag. Zwar hätten Ermittler das Schiff, das im Stadtzentrum von Papenburg liegt, betreten und Spuren sichern können. Noch gebe es allerdings keine Hinweise auf die Brandursache. «Es wird in alle Richtungen ermittelt», sagte die Sprecherin. Auch die Höhe des Schadens, der durch Flammen und Rauch entstand, lasse sich noch nicht beziffern.

Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU) zeigte sich nach einer Begehung des Brandortes am Montag betroffen. Zwar sei der Schaden dem Schiff äußerlich nicht besonders anzusehen. «Aber der Innenraum ist völlig zerstört», sagte Bechtluft. Mobiliar, Polster und Innenwände seien nicht mehr zu gebrauchen. Seinen Angaben zufolge sei das Feuer wohl in der Kombüse im Heck des Schiffes ausgebrochen.

"Für mich stellt sich die Frage gar nicht. Das Schiff muss repariert und saniert werden."Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU)

Zugleich machte sich Bechtluft für einen Wiederaufbau des hölzernen Segelschiffes stark. «Für mich stellt sich die Frage gar nicht. Das Schiff muss repariert und saniert werden.» Binnen kürzester Zeit seien dafür schon Spendenangebote eingegangen. Das Stadtoberhaupt hofft, dass der Wiederaufbau bis Ende des Jahres abgeschlossen sein könnte - dann soll eine maritime Erlebniswelt eingeweiht werden, zu der auch die «Friederike von Papenburg» gehören soll.

Der Brand in dem Papenburger Wahrzeichen war am Samstagmorgen ausgebrochen. Ein Passant hatte das Feuer bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. Als diese anrückten, drang dichter Qualm aus dem Inneren des zweimastigen Segelschiffes. Vor allem das unter Deck liegende Trauzimmer sowie ein Küchenraum im Heck des Schiffes waren laut Feuerwehr von den Flammen betroffen. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.

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