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Museumsdorf: Nikolausmarkt im Advent wird entzerrt

Erstmals findet die Großveranstaltung an zwei Wochenenden statt, es gilt dabei die 2G-Regel. Dazwischen ist das Freilichtmuseum nur eingeschränkt geöffnet.

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Illuminert: Die Gebäude im Museumsdorf werden beim Nikolausmarkt angeleuchtet. Foto: Eckhard Albrecht

Illuminert: Die Gebäude im Museumsdorf werden beim Nikolausmarkt angeleuchtet. Foto: Eckhard Albrecht

Zum Nikolausmarkt lädt das Museumsdorf in diesem Jahr erstmals an zwei Wochenenden ein. Hintergrund ist die Corona-Pandemie, die Verantwortlichen wollen so den Besucherstrom entzerren. Die Veranstaltung findet am 27. und 28. November sowie am 4. und 5. Dezember statt.

Das Marktgeschehen ist samstags von 12 bis 20 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geplant. Zahlreiche Aussteller präsentieren ihre Waren. Die Besucher erwartet neben regionalen Spezialitäten zudem ein Bummel von Haus zu Haus, in den Ställen des Hofes Awick sind außerdem Tiere alter Nutztierrassen zu Gast. Mit Einsetzen der Dunkelheit werden auch wieder die Gebäude illuminiert.

Maskenpflicht und Mindestabstand entfallen

Der Einlass zu der Veranstaltung wird unter Einhaltung der 2G-Regelung gewährt, somit fallen Maskenpflicht und Mindestabstand weg. "Aufgrund der Corona-Pandemie kann es kurzfristig zu Verschiebungen oder Absagen der Veranstaltung kommen. Tagesaktuelle Informationen gibt es auf www.museumsdorf.de", heißt es in einer Pressemitteilung.

Zwischen diesen Wochenenden ist das Museum nur eingeschränkt geöffnet. "Einige Gebäude und Ausstellungen innerhalb des Freilichtmuseums bleiben in diesem Zeitraum geschlossen", teilen die Verantwortlichen dazu mit. Geöffnet sind folgende Gebäude: Land-Diskothek „Zum Sonnenstein“, Helmuth-Ottenjann-Halle, Münchhausenscheune, Hofanlage Wehlburg, Kolonat Meyer, Landarbeiterhaus, Zimmerei Lürding, Bockwindmühle, Viehwaage, Dorfkirche. Der Museumseintritt ist in diesem Zeitraum reduziert, es gilt dann die 3G- Regelung.

Sanierungsarbeiten an einigen Gebäuden

Wie das Freilichtmuseum zudem in seinem Newsletter mitteilt, nehmen Handwerker vor dem Winteranfang noch einmal Sanierungsarbeiten an einigen Gebäuden vor. So beschäftigt sich Maler Philipp Oer zurzeit mit den Fenstern des Gulfhauses Awick, die an einigen Stellen ausgebessert werden müssen: "In einem ersten Schritt wird der alte Lack mit Hilfe eines Infrarot-Heaters erweicht und anschließend entfernt." Auch der alte Kitt kommt runter und wird erneuert, damit die Fenster wieder richtig abgedichtet sind und die Scheiben einen besseren Halt haben. Auf die Holzrahmen trägt Oer dann Leinöl auf, das mit weißen Partikeln angereichert ist. Vorteil sei dabei, dass das Holz atmungsaktiv bleibt und seine Natürlichkeit behält.

Zudem wächst das Museumsdorf um ein weiteres Gebäude, dieses Mal handelt es sich allerdings nicht um ein historisches Bauwerk. Der Neubau soll schon bald den Rindern und Eseln als Unterstand dienen und einen Schutz vor Regen, Kälte oder auch vor der Sonne bieten.
"Nachdem der Richtkranz letzte Woche aufgehängt wurde, hat Zimmermeister Joseph Kathmann in einem nächsten Schritt das Dach gedeckt", teilt das Museum mit. Dabei habe er historische Ziegel aus dem Bestand verwendet.

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