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Museumsdorf-Mitarbeiter hoffen auf „Leben in der Bude“

Im Cloppenburger Freilichtmuseum wird zurzeit die neue Ausstellung „Konsum(t)räume“ vorbereitet. Trotz Corona-Schließung wird hinter den Kulissen gearbeitet.

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Schweres Gerät: Günter Lübke beim Umlagern des Holzes im Museumsdorf. Fotos: Maren Böhm

Schweres Gerät: Günter Lübke beim Umlagern des Holzes im Museumsdorf. Fotos: Maren Böhm

Weiterhin für die Besucher geschlossen ist das Museumsdorf in der Kreisstadt. Ebenfalls vom Lockdown betroffen, werden aber weiterhin Arbeiten hinter den Kulissen erledigt. In einer losen Serie stellt die MT verschiedene Bereiche vor.

Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Planung von Ausstellungen und Veranstaltungen sowie die Restaurierung und verschiedene weitere Baumaßnahmen. „Das Museumsdorf Cloppenburg befindet sich nicht im Winterschlaf“, sagt auch Susanne Kaiser von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Maschinenwartung: Michael Robbers und seine Kollegen sind während der Schließung weiter hinter den Kulissen tätig.Maschinenwartung: Michael Robbers und seine Kollegen sind während der Schließung weiter hinter den Kulissen tätig.

Heute stehen die Mitarbeiter der Museumswerkstätten im Mittelpunkt: Günter Lübke, Zimmermeister und Werkstattleiter, Michael Robbers, Maurermeister, sowie Joseph Kathmann, Zimmermeister. „Wenn es das Wetter zulässt, erledigen wir Außenarbeiten, wie zum Beispiel das Umschichten von eingelagerten Hölzern oder die Vorbereitung des Geländes für den Bau einer neuen Geräteremise“, sagt Lübke. Zudem müssten auch die Maschinen instand gehalten und gewartet werden.

Aktuell seien sie mit dem Aufbau der neuen Ausstellung „Konsum(t)räume“ in der großen Ausstellungshalle beschäftigt. „Ich habe zum Beispiel den Fußboden des Tante-Emma-Ladens verlegt“, so Lübke weiter. Kathmann und Robbers bauen derweil die Unterkonstruktion für die Ladenregale.

„Wir freuen uns, wenn endlich wieder Leben in der Bude ist“, erklärt Kathmann. „Ich freue mich sogar darauf, dass mir bei der Arbeit wieder Besucher im Weg stehen und Fragen stellen“, ergänzt Robbers mit einem Augenzwinkern.

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