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Museum zeigt kuriose Dachbodenfunde

Einige Studenten der Uni Oldenburg haben Raritäten im Fundus des Moor- und Fehnmuseums Elisabethfehn entdeckt. Sie präsentieren diese nun in einer Sonderausstellung.

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Raritäten im Blick: Lena Herrmann (von links), Lea-Sophia Burmeister,   Lisa-Marie Bruenninski und Markus Völling (rechts) von der Uni Oldenburg sowie Museumsleiterin Antje Hoffmann setzen sich mit der Kuriositätensammlung auseinander.           Foto: mpe

Raritäten im Blick: Lena Herrmann (von links), Lea-Sophia Burmeister,   Lisa-Marie Bruenninski und Markus Völling (rechts) von der Uni Oldenburg sowie Museumsleiterin Antje Hoffmann setzen sich mit der Kuriositätensammlung auseinander.          Foto: mpe

Das Moor- und Fehnmuseum hat einen Lehrauftrag bekommen und ist seit 2016 Praxismuseum des Uni Oldenburg. Statt der Uni   besuchten in den vergangenen Wochen insgesamt vier Studenten   des Masterstudiengangs „Museum und Ausstellung“ jeweils montags über einen Zeitraum von neun Wochen das Museum in Elisabethfehn.

In dieser Zeit setzen sie sich mit der Sammlung des Moor- und Fehnmuseums auseinander. Doch es ging nicht um irgendwelche Gegenstände, sondern um Kuriositäten, die bisher auf dem Dachboden des Museums schlummern. Das Museum ermöglicht ihnen als Ergänzung zur Theorie, auch praktische Erfahrungen in der Museumsarbeit zu sammeln.

Ursprung der Sammlung liegt in Ausstellung zur 100-Jahr-Feier

„Museen sammeln zielgerichtet Objekte. Damit ergänzen und erweitern sie ihre Sammlungen. Viele Museen arbeiten dabei nach einem genauen Plan, dem sogenannten Sammlungskonzept. Wir auch“, erklärt Antje Hoffmann, Leiterin des Elisabethfehner Museums. Der Ursprung der Sammlung liegt in einer Ausstellung zur 100-Jahr-Feier von Elisabehtfehn.

Diese Objekte werden erforscht und sie werfen immer Fragen auf, denen die Studenten nun nachgegangen sind.   Ihre Ergebnisse präsentieren sie jetzt in ihrer ersten Sonderausstellung mit dem Titel „Ich sammel, was, was du (nicht) kennst!“ Es werden drei Objekte gezeigt, die Lena Herrmann (24), Lisa-Marie Bruenninski (26), Markus Völling (24) und Lea Sophia Burmeister (25) auf den ersten Blick kurios fanden und nicht benennen konnten. Doch ihre Recherchen waren erfolgreich und die Objekt konnten zugeordnet werden. Bevor der Besucher des Museums erfährt, worum es sich bei dem jeweiligen Objekt in der Vitrine handelt, kann er zunächst miträtseln und eigene Ideen auf einer Tafel notieren. Dahinter verdeckten Tafel ist dann die Auflösung zu finden.

  • Info: Zu sehen ist die Ausstellung im Foyer des Museums bis zum Ende der Saison im Oktober.

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