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Museum plant Ausstellung über die 1950er und 1960er Jahre

Die Ausstellung im Industriemuseum Lohne soll ab Herbst zu sehen sein. Veranstaltungen zu Mode, Film, Musik und Freizeit seien in Vorbereitung.

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Exponat auf vier Rädern: Im Herbst will sich das Industriemuseum den 1950er und 1960er Jahren widmen. ⋌Foto: Industriemuseum

Exponat auf vier Rädern: Im Herbst will sich das Industriemuseum den 1950er und 1960er Jahren widmen. ⋌Foto: Industriemuseum

Wie lebte es sich im Oldenburger Münsterland in den 1950er und 1960er Jahren? Wie sah die Mode aus? Welche Filme liefen im Kino? Welche Musik dudelte im Radio? Das Lohner Industriemuseum will mit einer Ausstellung im Herbst die Antworten liefern. Zu der Ausstellung werde es natürlich einen Begleitband geben, versprach der Vorsitzende des Vereins Industriemuseum, Benno Dräger, jetzt auf der Mitgliederversammlung.

Veranstaltungen zu Mode, Film, Musik und Freizeit seien in Vorbereitung. Es sei schön, wieder planen zu können, befand der Vereinsvorsitzende. Nach der pandemiebedingten Schließung des Museums könne jetzt mit Freude die Rückkehr der Einzelbesucher und Schulklassen vermeldet werden.

Ehrenamtliche halten Verein die Treue

Lob gab es laut einer Mitteilung vor allen für die vielen Ehrenamtlichen, die dem Verein in schweren Zeiten die Treue gehalten hatten. Ohnehin hatte Dräger in einer von Bernd Warnking erstellten Beamerpräsentation allerhand erfreuliche Stichpunkte zu präsentieren. Einige Beispiel: Das Industriemuseum sei erneut mit dem Gütesiegel des Museumsverbandes bedacht worden. Die Forscherwochen für Jugendliche seien gut besucht gewesen. Die Bücherbörse und die Eröffnungsveranstaltung der Kulturtage seien erfolgreich gelaufen.

Im großen Vortragsraum stellt das Museum derzeit die Geschichte der Commanderie in Lohnes Partnerstadt Rixheim und die ihres Erbauers dar. In der Sonderausstellung „Abgestaubt und ausgestellt“ sind noch bis Ende August besondere Exponate aus dem Magazin zu sehen – mit Ausstellungsnischen unter anderem zur Rohrbogenfabrik Siekmann, zur Kaffeerösterei Schlüter, zur Lederherstellung und Schuhmacherwerkstatt, zu Lohner Ziegeleien, zur Gepäckträgerfertigung der Firma Lietz und die Ladeneinrichtung der Firma Willenbrink.

Schatzmeister Jürgen Rauber stellte einen ausgeglichenen Etat vor und damit die beruhigende Perspektive für die Zukunft. 2024 will sich das Museumsteam dem Thema Migration in den 1970er Jahren mit einer Anlehnung zur massenhaften Auswanderung aus Südoldenburg vor allem nach Nordamerika ab der Mitte des 19. Jahrhunderts widmen, schreibt der Verein.

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