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"Mamo" stellt abstrakte Kunst im Hotel Kloster Damme aus

Bis November soll die Schau dauern. Die Location entdeckte Mamo auf einer Pilgerwanderung.

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Auf dem Flur kann man sich die Bilder in einem Gang anschauen. Foto: E. Wenzel

Auf dem Flur kann man sich die Bilder in einem Gang anschauen. Foto: E. Wenzel

Traumpferd, Euphorie, Embryo, Eisvogel: So heißen Bilder des Künstlers Mamo, die derzeit im Hotel Kloster Damme zu sehen sind. "Lass los" ist das Motto der Ausstellung. 15 abstrakte Kunstwerke hängen insgesamt auf die Räume verteilt aus.

Bereits am 9. Juni war die Schau eröffnet worden; Pandemie-bedingt im bescheidenen Rahmen. Nun ist ein Besuch montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr möglich; am Wochenende nach Vereinbarung. Ab dem 27. Juni wird das Hotel täglich von 9 bis 17 Uhr offen sein. Dann ist auch das Klosterhof Cafe & Bistro wieder nutzbar.

Pablo Picasso inspiriert Mamo

Mamo, bürgerlich Manuel Mohr, kommt aus Rheinland-Pfalz. 2014 hat er angefangen zu malen, erzählt er. In einem Malkurs fand das Motto "Ich suche nicht – ich finde" von Pablo Picasso bei ihm Anklang. Seitdem ist er leidenschaftlicher Künstler und verkauft seine Bilder. Bevorzugt malt er abstrakt, großformatig und mit Acryl.

In dem Klosterhof Cafe&Bistro sorgen die Kunstwerke für ein schönes Ambiente. Foto: E. WenzelIn dem Klosterhof Cafe&Bistro sorgen die Kunstwerke für ein schönes Ambiente. Foto: E. Wenzel

Den Prozess von der Idee zum fertigen Werk beschreibt er so: "Meine Bilder, die gehen halt alle frei aus dem Kopf raus." Für manche brauche er 8 Stunden, für andere 3 Tage. Er finde es wichtig in den Schaffensprozess einzutauchen.

Und wieso malt Mamo? "Hauptsächlich nutze ich es, um runterzukommen." Er lasse los. Das müsse man, "die Gedanken loslassen und sich wirklich nur auf das Bild konzentrieren". 

Auf einer Pilgerwanderung lernte der Maler Damme kennen

Mohr hatte bereits mehrfach ausgestellt. Das Hotel Damme entdeckte er letztes Jahr auf einer Pilgerwanderung. Um einen Kaffee zu trinken, hielt er an. Sofort habe er nachgefragt, ob er seine Bilder zeigen dürfe.  Durch Corona habe sich das Vorhaben verzögert, doch dieses Jahr war es möglich. Einige der Bilder wurden bereits zuvor ausgestellt. Die Ausstellung "Lass los" lief schon in anderen Orten. Einige der Werke sind jedoch neu.

Die Kunstwerke hängen auf mehrere Räume verteilt. Einige befinden sich im Durchgang des Hotels zum Cafe & Bistro. Und: Wer es entspannter haben möchte, kann man sich ab dem 27. Juni in das Cafe setzen und die dort aushängenden Bilder betrachten. Den Besuchern rät Mohr, offen zu sein. Er soll loslassen. 

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