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Linderner Park lädt mit Kunst zum Verweilen ein

Bei sonnigem Wetter ist der Park am Regenrückhaltebecken besonders schön. Besucher können vor Ort 6 Skulpturen bestaunen.

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Der Käfer: geschaffen von Melanie Schmidt aus Berlin, gefertigt aus Polyester und Glasfaser, schließlich montiert auf einem Edelstahlrahmen. Foto: Kock

Der Käfer: geschaffen von Melanie Schmidt aus Berlin, gefertigt aus Polyester und Glasfaser, schließlich montiert auf einem Edelstahlrahmen. Foto: Kock

Die Temperaturen steigen und machen Lust auf Aktivitäten unter freiem Himmel. Der Linderner Park am Regenrückhaltebecken, zentral im Ort gelegen, lädt nun beispielsweise zum Besuch ein – noch dazu mit künstlerischem Mehrwert.

Schöne befestigte Wege sind rund um das Regenrückhaltebecken angelegt. In der Mitte verbindet eine Holzbrücke den Park. Insgesamt sind auf dem Gelände 6 Skulpturen aufgestellt, die während der Kulturwochen, die seit 2003 stattfinden, durch ein Bildhauersymposium ergänzt und 2007, 2011, 2015 und 2019 weitergeführt wurden, geschaffen worden: Die „Stele“ wurde von Peter Weber, Österreich, anlässlich der Kulturwoche 2007 geschaffen. Die Stele ist aus einem Eichenstamm gefertigt.

Viele Skulpturen sind während der Kulturwochen entstanden

Der „Maiskolben“ wurde von Ralf Klement, Erfurt, anlässlich der Kulturwoche 2011 aus einem dicken Eichenstamm gefertigt. Der „Käfer“ wurde von Melanie Schmidt aus Berlin gefertigt und besteht aus Polyester und Glasfaser, montiert auf einem Edelstahlrahmen. Geschaffen wurde das Objekt im Rahmen der Kulturwoche 2011. Die Skulptur „Sonnenuhr/Sonnenblume“ wurde bei den Kulturwochen 2019 von Olaf Klebzig aus Rabenau/Dresden geschaffen.

Das „Paar“, das sich umarmt, wurde von Sytske Miedema aus Holland anlässlich der Kulturwochen 2003 fertiggestellt. Als Material benutzt die Künstlerin Beton, Zement und Kitt. „Linderns Body“ schließlich wurde von Peter Weber anlässlich der Kulturwochen im Jahr 2007 aus einem Eichenstamm gefertigt.

Neben dem Kulturpfad-Flyer als Ausgangsdokument für die Präsentation gibt es einen digitalen Kulturpfad, den Heinrich Wichmann – mit ergänzenden Erklärungen begleitet – entworfen hat. Im Jahr 2020 wurde er nochmals aktualisiert.

  • Info: Auskünfte erhalten Interessierte auch bei der Gemeinde Lindern unter der Telefonnummer 05957-96100.

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