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Leben und sterben: Lohner Pfarrgemeinde baut interaktive Ausstellung auf

Das Thema des Projektes ist der Umgang mit dem Tod. Schüler und Lehrer sollen dies später nutzen können. Die Bürger haben die Möglichkeit, die Kampagne vorher mit eigenen Briefen mitzugestalten.

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"Was ich dir noch sagen wollte": Die Pfarrei St. Gertrud möchte persönliche Briefe von Hinterbliebenen ausstellen und so das Thema Sterben und Tod in den Mittelpunkt rücken. Symbolfoto: dpa

"Was ich dir noch sagen wollte": Die Pfarrei St. Gertrud möchte persönliche Briefe von Hinterbliebenen ausstellen und so das Thema Sterben und Tod in den Mittelpunkt rücken. Symbolfoto: dpa

Das Thema Sterben und der Umgang mit dem Tod sind für viele Menschen ein Tabuthema. Die Corona-Pandemie und tägliche Todeszahlen in den Nachrichten haben das Thema in den Fokus gerückt. Unter dem Titel: "Life and Death - Von Mausetot bis Ewiges Leben", planen aktuell Haupt- und Ehrenamtliche der katholischen Pfarrei St. Gertrud in Lohne eine Ausstellung rund um das Thema Tod.

Die Ausstellung sei vor allem für Schülerinnen und Schüler gedacht und kann von Lehrerinnen und Lehrern der Lohner Schulen ausgeliehen werden, teilte die Pfarrei mit. Im Rahmen dieser geplanten Ausstellung sucht das Organisationsteam Lohnerinnen und Lohner, die bereit sind, einen Brief an einen Verstorbenen zu verfassen und diesen dann für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Die Kernfragestellung dieses Briefes solle lauten: "Was ich dir noch sagen wollte". Ziel dieser Aktion sei es, anhand der Briefe in der Ausstellung zu zeigen: Was beschäftigt die hinterbliebenen Angehörigen? Was würden Sie dem oder der Verstorbenen gerne noch sagen? Wie unterschiedlich zeigt sich Trauer?

Die genaue Gestaltung des Briefes sei jedem dabei persönlich überlassen. Ganz egal sei es, ob sich der Brief an ein Eltern- oder Großelternteil, ein Geschwisterkind oder das eigene Kind, Partner/in oder Freund/in richtet. „Ob handschriftlich oder getippt, ob komplett anonym oder mit Namen – das entscheidet jeder selbst“, heißt es. Die Briefe können bis Ende Februar im Lohner Pfarrbüro (Brinkstraße 8) abgegeben werden.  

  • Info: Bei Fragen rund um das Projekt der Pfarrei St .Gertrud stehen Pastoralassistent Steffen Menke oder Pastoralreferentin Greta von Keitz zur Verfügung. Die beiden sind per Mail unter g.vonkeitz@sankt-gertrud.com oder s.menke@sankt-gertrud.com zu erreichen. Daneben ist der Kontakt auch  unter den Rufnummern 0170/2149603 und 0175/5143059 möglich.

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