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Kolpingorchester will wieder durchstarten

Dammer Bürgerstiftung übernimmt in diesem und im nächsten Jahr die Personalkosten für die Ausbildung. Der Weg, neue Mitglieder zu finden, ist ein mühsamer.

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Eine gute Zusammenarbeit mit einem großen Ziel: Über die Kooperation von Kolpingorchester und Bürgerstiftung freuen sich (von links) Michaela Meyerrose, Helga Meyerrose, Christine und Franz Grimme, Alexander Jerratsch, Hans-Georg Knappik, Bürgerstiftungs-Geschäftsführer Reinhold Meyer, Johanna Freking und Bernard Römer. Foto: Lammert

Eine gute Zusammenarbeit mit einem großen Ziel: Über die Kooperation von Kolpingorchester und Bürgerstiftung freuen sich (von links) Michaela Meyerrose, Helga Meyerrose, Christine und Franz Grimme, Alexander Jerratsch, Hans-Georg Knappik, Bürgerstiftungs-Geschäftsführer Reinhold Meyer, Johanna Freking und Bernard Römer. Foto: Lammert

Hans-Georg Knappik, stellvertretender Vorsitzender der Dammer Bürgerstiftung, spricht von einem Leuchtturmprojekt: Die Stiftung unterstützt in diesem und im kommenden Jahr die Ausbildung von Musikern für das örtliche Kolpingorchester, das seit einigen Jahren nur noch vergleichsweise wenige aktive Mitglieder in seinen Reihen hat.

Um Nachwuchs zu gewinnen, hat das Orchester um seine Vor- sitzende Helga Meyerrose und seinen Dirigenten Alexander Jerratsch ein sogenanntes „Start-up-and-again-Orchester“ ins Leben gerufen. Aktuell erhalten zehn Bürger im Alter von 20 bis 68 Jahren Unterricht. Vertreten sind alle Instrumente von der Klarinette bis zur Tuba. Die Ausbildung erfolgt durch den erfahrenen Musiklehrer Josef Bruns einmal wöchentlich im katholischen Pfarrheim in Damme, wo das Orchester auch seine Probenabende abhält.

Im Rahmen einer engen Partnerschaft übernimmt die Bürgerstiftung zunächst 2020 und 2021 die Personalkosten für die Ausbildung in Höhe von 5400 Euro per anno. „Es steht der Bürgerstiftung gut an, dass Kolpingorchester zu unterstützen“, sagte Vorstandsmitglied Christine Grimme bei einem Treffen von Vertretern der Stiftung und der Musiker. So habe das Kolpingorchester eine Planungssicherheit für zwei Jahre, betonte der Stiftungsvorsitzende Franz Grimme. Es sei ihm und der Stiftung ein großes Anliegen, dass das Orchester in der Region wieder seinen früheren Stellenwert zurückbekomme. Dazu wolle die Bürgerstiftung mit ihrem außergewöhnlichen Engagement im Rahmen ihrer Kulturförderung beitragen. Hans-Georg Knappik bezeichnete das Kolpingorchester als eine „wertvolle kulturelle Einrichtung“.

Nach Worten Helga Meyerroses üben die Mitglieder des neuen „Start-up-and-again-Orchesters“ seit ungefähr vier Monaten. Kürzlich haben sie ein erstes Probenwochenende in Essen/Oldenburg veranstaltet. Zum Repertoire gehören bereits Melodien aus Star Wars ebenso wie der Abba-Hit „Mamma Mia“ oder die „Ouvertüre 1812“ von

Peter Tschaikowsky. Das Konzept der Ausbildung beruhe darauf, Personen jeden Alters die Möglichkeit zu bieten, ein Instrument zu erlernen und sie durch die sofortige Integration in die Strukturen des Kolpingorchesters einzubinden, sagte Dirigent Jerratsch. Musikvereine in Nachbargemeinden hätten ein solches Konzept bereits erfolgreich umgesetzt. Wenn die Ausbildung der jetzigen zehn Mitglieder des „Start-up-and-again- Orchesters“ Ende nächsten Jahres abgeschlossen ist, sollen neue Interessierte die Chance haben, nach diesem Konzept ein Instrument zu erlernen.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat das „Start-up-and- again-Orchester“ am 5. April (Sonntag) ab 14.30 Uhr in der Scheune Leiber. Das Kolpingorchester selbst, das durchschnittlich zehn bis zwölf Mal pro Jahr auftritt, gibt sein Jahreskonzert am 5. September.

Info:

Weitere Auskünfte erteilt Helga Meyerrose unter Telefon 05491/3964.

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