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Kolpingorchester erhält künftig 10.000-Euro-Zuschuss

Die Dinklager Musiker ziehen in neue Proben- und Lagerräume in das Industriegebiet „Bahler Grund“. Sie haben deshalb erhebliche Kosten zu stemmen.

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Eine feste Institution in Dinklage: das Kolpingorchester. Das Gruppenbild entstand vor der Pandemie. Foto: Anna Nordhoff

Eine feste Institution in Dinklage: das Kolpingorchester. Das Gruppenbild entstand vor der Pandemie. Foto: Anna Nordhoff

Das Dinklager Kolpingorchester ist in der Burgwaldstadt eine feste Institution. Es spielt auf dem Schützenfest, begleitet viele andere Veranstaltungen wie die Kirmes oder das Lichterfest musikalisch und nimmt an der Müllsammelaktion oder dem Ferienpass teil. Für die nächsten 5 Jahre (ab 2021) darf sich der Verein über einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro freuen. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig entschieden. Zuvor hatte schon der Finanzausschuss einstimmig den Zuschuss empfohlen und die gute Arbeit des Vereins gelobt.

Seit 1997 hatte das Kolpingorchester einen jährlichen Zuschuss von 1.500 Euro erhalten, dazu im Rahmen der Jugendarbeit einen weiteren in Höhe von 400 Euro. 1991 und 2001 erhielt der Verein Gelder für die neuen Uniformen in Höhe von 16.700 DM. Der Grund für die deutliche Zuschusserhöhung: Die Musiker müssen neue Räume beziehen und haben dadurch Mehrkosten.

Räume in den Bürgerstuben fallen weg

Seit 2011 probte das Kolpingorchester im Saal der Bürgerstuben. Dort und in der Begegnungsstätte werden ein Großteil der Musikinstrumente und andere Utensilien gelagert. Weil Eigentümerin Nicky Suntken die Gaststätte Bürgerstuben verkauft hat, stehen den Musikern (80 Mitglieder im Kolpingorchester, 25 im Jugendorchester) die Räume ab November dieses Jahres nicht mehr zur Verfügung. Auch in den anderen Dinklager Saalbetrieben oder den Schulen ist laut Vorstand kein Platz. Insbesondere deshalb nicht, weil die Instrumente nicht gelagert werden können.

Neue Räume mit guten Rahmenbedingungen hat das Kolpingorchester im Industriegebiet „Bahler Grund“ gefunden. Dort werden die Instrumente gelagert. Auch die Proben finden dort statt. Die Kosten sind allerdings höher. Wie aus der Beschlussvorlage hervorgeht, werden sämtliche noch anstehende Sanierungen, die  auch die Akustik verbessern sollen, von den Mitgliedern durchgeführt. Die Kosten für Umbau und Investitionen beziffert der Verein auf 15.000 Euro.

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