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Klangvolles im St.-Viktor-Dom: Choräle bestimmen die 79. Nachtmusik

Dieses Mal hatte sich Kirchenmusiker Dr. Gabriel Isenberg Unterstützung geholt. Mitglieder der Chorgemeinschaft St. Viktor und die Sopranistin Stefanie Isenberg gestalteten das Programm mit.

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Klangvolles im Dom: Die Nachtmusik am Dienstag gestalteten (von links) Claudia Lange, Eva-Maria Schulte, Margret Wellbrock, Maria Gieskemeyer, Birgit Trimpe-Olberding, Martin Willenbrink sowie Stefanie und Dr. Gabriel Isenberg.  Foto: Lammert

Klangvolles im Dom: Die Nachtmusik am Dienstag gestalteten (von links) Claudia Lange, Eva-Maria Schulte, Margret Wellbrock, Maria Gieskemeyer, Birgit Trimpe-Olberding, Martin Willenbrink sowie Stefanie und Dr. Gabriel Isenberg.  Foto: Lammert

"Vom Geist beseelt – Choräle im Wandel": Die 78. Nachtmusik am Dienstag in der Dammer St.-Viktor-Kirche stand im Zeichen der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten.

Kurze Choralvorspiele, die der Franzose Marcel Dupré (1886 bis 1971) komponiert hatte, gab Kirchenmusiker Dr. Gabriel Isenberg als Vorspiel zu gesungenen Chorälen aus der Feder Johann Sebastian Bachs. An diese Choräle wiederum schlossen sich ebenfalls von Bach komponierte Choralbearbeitungen an.

Zwei Dupré-Kompositionen bilden die musikalische Klammer

Die musikalische Klammer bildeten Duprés Kompositionen Entrée op. 62 Nr. 1 und Sortie op. 62 Nr. 3. Sie gehören zu den Stücken, die der vor 50 Jahren verstorbene Komponist ausdrücklich für den liturgischen Gebrauch geschrieben hatte.

Musikalische Unterstützung erhielt der Kirchenmusiker bei der Nachtmusik von seiner Frau, der Sopranistin Stefanie Isenberg, sowie Maria Gieskemeyer, Birgit Trimpe-Olberding, Margret Wellbrock (alle Sopran), Claudia Lange, Eva-Maria Schulte (Alt) und Martin Willenbrink (Bass), alle von der Chorgemeinschaft St. Viktor.

Kaplan Guhr leitet den liturgischen Teil 

Die Liturgie leitete Kaplan Fabian Guhr, der auch zu den einzelnen Liedern überleitete und etwa vor dem Lied „Komm, heilger Geist, Herre Gott“ – Stefanie Isenberg sang den von Martin Luther geschriebenen Text als Solistin – sagte, die Kirche sollte öfter auf den Heiligen Geist hören, der Mut und lebendig mache.

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